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Caroline Fasel Zihlmann, Alterswil

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Caroline Fasel Zihlmann wurde im Weiler «Unter dem Himmel» geboren. Doch für Caroline gab es an diesem wunderbaren Ort nicht nur glückliche Jahre. Ihre Kindheit, die sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder Leo verbrachte, war wie bei vielen anderen Kindern, die in den Dreissigerjahren lebten, geprägt von harter Arbeit. Caroline liebte die Arbeit in der freien Natur und als Taglöhnerin bei verschiedenen Bauernfamilien. Das gesellige Zusammensein mit Singen und Lachen war ihr angetan.

Auch im späteren Leben als Familienfrau war die Arbeit, sei dies Gärtnern und Putzen, Waschen der Fussballtenues oder Putzen der Schuhe bei den Militärs, nie zu viel. An den Winterabenden strickte Caroline Fasel Zihlmann viele wunderschöne Pullover, die sie verkaufte, um mit dem Geld ihren Kindern Walter und Ruth das zu kaufen, was sonst nicht möglich gewesen wäre. Neben vielen schönen Erlebnissen waren die Krankheit und der anschliessende Tod ihres Gatten Moritz ein herber Schlag.

Doch die fünf Enkelkinder liessen sie die Sorgen vergessen. «Groogi», wie die Enkel sie nannten, nahm sich die Zeit, ihnen das Schuhebinden zu lehren, Geschichten zu erzählen, war einfach da, hatte Zeit. Das Jassen war ihr allerliebstes Hobby. Bis zuletzt spielte sie das Kartenspiel mindestens einmal pro Woche.

Kraft und Halt fand sie vor allem im Gebet. Mancher Gang führte sie zur Grotte oder zur Obermontenkapelle, später in die Spitalkapelle. Sie schloss alle in ihre täglichen Gebete ein.

In den letzten Jahren, welche sie im Altersheim Maggenberg verbrachte, verlor Caroline Fasel Zihlmann immer mehr das Augenlicht, auch ihr Gehör liess stark nach und das Gehen machte ihr Probleme. Doch ihr Geist blieb wach bis zum letzten Atemzug.

Mit ihrem Tod am 6. Juli 2019 hat sich der Kreis geschlossen. Sie geht nun dorthin, wo sie ihre Lebensreise bringen soll, nämlich in den Himmel.

Eing.

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