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Carouge beendet Düdingens Serie

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Autor: Stefan Meuwly

Fussball 1. Liga Sieben Spiele in Folge blieb der SC Düdingen in der Meisterschaft ungeschlagen. Am vergangenen Samstag nahm die Serie der Sensler jedoch ein jähes Ende. Der FC Etoile Carouge, rund um sein gefürchtetes Sturmduo Pacarizi und Linares, zeigte, dass er nicht aus Zufall auf einem Aufstiegsplatz steht. Obwohl der SCD keineswegs enttäuschte, fiel der Heimsieg der Genfer verdient aus.

Rückstand nach 44 Sekunden

Die gut 200 Zuschauer, die dem kalten Genfer Winterwetter trotzten, hatten kaum Platz genommen, da zappelte es bereits im Netz von SCD-Hüter Schneuwly. Gedanklich wohl noch in der warmen Kabine, gewährte man Linares so viel Freiraum, dass dieser unbedrängt aus 20 Metern abziehen konnte und herrlich in den Winkel traf. Gespielt waren gerade mal 44 Sekunden!

Düdingen bekundete in der Folge grosse Mühe mit den aggressiv vorcheckenden Genfern. Bis tief in die eigene Hälfte wurde die Weber-Elf beim Spielaufbau attackiert. Erst nach einer halben Stunde gelang es dem SCD allmählich, den Ball etwas schneller laufen zu lassen. Im Anschluss an einen Weitschuss von Michael Stulz vernachlässigte man aber kurz die Abwehrarbeit und wurde prompt dafür bestraft. Den direkten Gegenstoss über Linares setzte Fernandes zunächst noch an den Pfosten, den Nachschuss verwertete Pacarizi aber problemlos zum 2:0. Es war dies bereits der 13. Saisontreffer von Pacarizi, der die 1.-Liga-Skorerliste anführt.

Spielstarkes Carouge

Erst nach diesem zweiten Gegentor fand der SCD richtig in die Partie. Eine Situation, die man bei den Düdingern diese Saison bereits öfter beobachten konnte. Abwehrspieler Daniel Spicher bestätigt: «Dieser frühe Rückstand heute war ärgerlich. Scheinbar brauchen wir das, um geweckt zu werden. Wir haben danach nämlich deutlich besser gespielt.»

Im Unterschied zu Gegnern wie YB U21 oder Echallens war Carouge aber schlicht zu stark, als dass der SCD diesen Rückstand noch hätte wettmachen können. «Carouge hat eine erfahrene und spielstarke Mannschaft und ermöglichte uns kaum Torchancen», so Spicher weiter.

Ein einziges Mal gelang es dem SCD, die Abwehr um die beiden Exil-Freiburger Pauchard und Mieville auszuspielen. Es brauchte dazu einen Geniestreich von Spielmacher Michael Stulz. Nach einem Energieanfall, der ihn übers halbe Feld führte, schickte er Rotzetter in die Gasse, der Goalie Roth mit einem platzierten Flachschuss keine Chance liess. Der Anschlusstreffer in der 38. Minute blieb aber die einzige zwingende Torchance der Gäste. Carouge brachte in der 2. Hälfte den Sieg abgeklärt ins Trockene.

«Uns fehlten die Torchancen»»

Düdingens Trainer Martin Weber zeigte sich trotz der Niederlage nur mässig enttäuscht: «Wir haben ein gutes Spiel gezeigt. Das Niveau war hoch, aber uns fehlten die zwingenden Torchancen. Gegen ein Spitzenteam wie Carouge ist es extrem schwer, einen Zwei-Tore-Rückstand noch aufzuholen. Daher war der zweite Treffer nach einer Stunde schon vorentscheidend.»

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