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+ Cécile Zamofing-Portmann, Schmitten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Cécile Zamofing erblickte 1922 als Tochter von Franz und Rosa Portmann-Lanthemann in Schwenny bei Alterswil das Licht der Welt. Mit ihren sechs Geschwistern verbrachte sie eine glückliche Kindheit. Nach der Schule arbeitete sie in verschiedenen Stellen; besonders blieb ihr das vLeben in Le Locle in Erinnerung.

Am 15. Oktober 1942 heiratete sie den Landwirt Eduard Zamofing von der Hohezelg in Schmitten, dem sie vier Kinder schenkte: Elisabeth, Yvonne, Edith und Charly. Nun war sie Bäuerin und lernte sehr schnell, den Haushalt für den grossen Betrieb zu führen. Mit Leib und Seele pflegte sie ihre geliebten Blumen, den Gemüsegarten und den Pflanzblätz. Sie musste viel anpflanzen, weil die Familie Selbstversorger war. Sie hatte einen starken Willen, und das Zupacken hat ihr nichts ausgemacht. Cécile Zamofing pflegte die Gastfreundschaft. Wer immer auf die Hohezelg kam, fand ein offenes Haus. Mit Eduard gönnte sie sich einige Reisen ins Ausland, unter anderem zur Tochter nach London.

1976 starb ihr Schwiegersohn Hubert durch den Lawinentod. 1981 verlor sie ihren Mann und 1985 ihren Schwager Emil, der den Landwirtschaftsbetrieb mit bewirtschaf- tet hatte.

Sie hatte einen ausgeprägten Familiensinn und war stolz auf ihre acht Grosskinder und elf Urgrosskinder, die sie alle liebevoll «Mama» nannten. Sie fühlte sich wohl im Kreise der Familie, bei Festen, Ausflügen oder beim Jassen. Die Tagesschau und das Zeitunglesen waren für sie ein Muss.

1982 übernahmen ihr Sohn Charly und Elisabeth den Betrieb. Nach ihrem 70. Geburtstag trat sie in den wohlverdienten Ruhestand. Dank Charly und Lisi und ihren Kindern Roger und Conny konnte sie in ihrem Heim bleiben. Eine solche Wohngemeinschaft ist nicht selbstverständlich und nicht immer einfach. Charly und Lisi gebührt deshalb besonderen Dank für die Geduld.

Bis zu ihrem 88. Lebensjahr fuhr Cécile Zamofing Auto. Diese Unabhängigkeit bedeutete ihr sehr viel. So konnte sie in die Messe, Kranke besuchen und Einkäufe machen. Nach einem Sturz im September 2013 musste sie ins Spital Tafers und dann sieben Wochen in die Reha. Dank Spitex und der Familie konnte ihr der Wunsch, zu Hause zu bleiben, erfüllt werden. Nach einem Schlaganfall an Pfingsten 2014 wurde der Eintritt ins Heim Sonnmatt unausweichlich. Das Loslassen und Akzeptieren von Hilfe fielen ihr sehr schwer. Die Liebe und Dankbarkeit der Familie war für sie der schönste Lohn für ihr unermüdliches Schaffen.

Am Morgen des 10. Oktober 2014 wurde Cécile Zamofing von ihren Altersbeschwerden erlöst und durfte friedlich einschlafen. Eing.

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