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Champions Hockey League: Muster ohne Wert oder ideale Saisonvorbereitung?

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In der Champions Hockey League konnte Gottéron überzeugen. Was die Leistungen auf dem internationalen Parkett wirklich wert sind, zeigt sich am Dienstagabend, wenn die Freiburger zum Meisterschaftsauftakt beim SCB zu Gast sind.

Die Bilanz lässt sich sehen. Nach einer Overtime-Niederlage und drei Siegen in den Testspielen liess Gottéron in der Champions Hockey League (CHL) gegen Trinec (CZE) und Bratislava (SVK) vier weitere Siege folgen. «Für mich waren es die ersten Spiele in der Champions Hockey League, sie sind viel lustiger als Freundschaftsspiele. Es geht um etwas», erklärte Reto Berra einen Tag vor dem Start der Meisterschaft mit dem Auswärtsspiel in Bern. Am Sonntagnachmittag waren die Freiburger, die vorzeitig in die Achtelfinals der CHL eingezogen sind, aus der Slowakei zurückgekehrt, wo sie am Samstag Bratislava schlugen. «Es war toll, mit dem Team auf Reisen zu gehen, und es war eine coole Saisonvorbereitung.» Center David Desharnais schlug in die gleiche Kerbe wie sein Torhüter. «Die Champions Hockey League war eine ideale Vorbereitung. Anders als bei den Testspielen, wo nichts auf dem Spiel steht, gibt es eine Rangliste.»

Wieder ein Kribbeln im Körper

Wie seine Teamkollegen ist auch Andrei Bykow voll des Lobes für die CHL. «Gegen Teams aus dem Ausland spielen zu können, ist eine gute Sache. Man lernt neue Spieler und Spielsysteme kennen und kann sich inspirieren lassen. Es herrscht wirklich eine positive Dynamik in dieser Liga», erklärte der Freiburger. «Die Partien sind umkämpfter und werden seriöser angegangen als Testspiele.» Und doch bleibt festzuhalten, dass das Spiel in der CHL anders ist als im nationalen Championat, weniger physisch und mit mehr Freiheiten. Eine Charakteristik, die einem spielerischen Team wie Gottéron selbstredend entgegenkommt. Was die weisse Weste auf dem internationalen Parkett tatsächlich wert ist, wird sich am Dienstagabend beim Gastauftritt in Bern zeigen.

«Ich denke schon, dass es in Bern nochmals anders zur Sache gehen wird», stimmt Berra dieser These zu. «Unsere Liga ist bekannt als eine der Top-Ligen in Europa. Und dann spielen wir gleich in Bern.» Bykow erwartet einen starken SCB, nachdem er in der letzten Saison so enttäuscht hatte. «Es werden viele Emotionen im Spiel sein.» Emotionen, dieser Begriff fällt immer wieder, wenn die Freiburger auf den Meisterschaftsauftakt blicken, und zwar nicht nur, weil die Saison gleich mit einem Derby startet, sondern in erster Linie auch deshalb, weil wieder Fans die Tribünen füllen werden. «Ich hoffe, das Stadion in Bern ist ausverkauft. Das wird speziell nach einer so langen Zeit. Ich freue mich extrem darauf, fast so wie auf mein erstes Spiel in der NLA», schmunzelte Berra. Als Torhüter sei er während eines Spiels zwar in seiner eigenen Welt, «aber der ständige Lärmpegel im Hintergrund sorgt schon für ein Kribbeln im Körper», sagt Gottérons Keeper. «Für die Fans ist es wichtig, dass wir eine gute Leistung zeigen. Dafür spielen wir», ergänzt Desharnais, der letzte Saison immer wieder angedeutet hatte, dass ihm der Spassfaktor abhanden gekommen sei. «Unsere Anhänger werden uns wieder die Energie verleihen, die zuletzt gefehlt hat.»

Noch mehr herausholen

Derweil sich die Spieler in Sachen Atmosphäre in den Stadien wieder an eine neue, alte Realität gewöhnen müssen, brauchte es innerhalb der Mannschaft kaum Eingewöhnungszeit, nachdem mit Raphael Diaz und Mauro Dufner nur zwei neue Spieler zum Team stiessen. «Die Anpassungen waren minim, weil fast jeder unser Spielsystem bereits kannte», erklärt Desharnais. Und während Bykow die Persönlichkeiten der beiden Zuzüge lobte, strich Berra den Vorbildcharakter seines Nationalmannschaftskollegen Diaz hervor. «Allein wie er mit seiner Präsenz und Arbeit im Training vorangeht, ist ein grosses Plus.»

Ein Plus für die Freiburger soll auch in dieser Saison wieder das Powerplay sein. «Dazu haben wir sehr talentierte Spieler. Das Überzahlspiel ist eine tolle Waffe», so Bykow, der gleichzeigtig zu bedenken gibt, dass Gottéron nach dem guten dritten Rang in der Qualifikation 2020/21 sicherlich nicht unterschätzt werde. «Die Gegner wissen, was von uns zu erwarten ist, und kennen unsere Stärken. Wir wollen an diese Leistungen anknüpfen und noch mehr aus uns herausholen.» Es jedes Jahr besser zu machen, ist auch das Ziel von Desharnais. Und Berra erklärt, dass man wieder eine so gute Regular Season wie zuletzt spielen wolle. «Aber auch wenn es eine Phrase ist: Nehmen wir Spiel für Spiel und beginnen mal am Dienstag die Saison.»

Dufner verletzt, Bougro fraglich

«Wir wollen gut in die Saison starten. Ein Sieg im Derby gegen den SCB wäre sicherlich der perfekte Auftakt», sagte Julien Sprunger vor dem Spiel am Dienstagabend in Bern (19.45 Uhr). Wie gut die Berner nach ihrer enttäuschenden letzten Saison sind, sei schwer abzuschätzen, so der Gottéron-Captain. «Sie hatten einige Wechsel bei den Ausländern, bei den Schweizern und auf der Trainerbank. Aber Bern bleibt Bern. Es wird eine intensive Partie. Wir haben aber die Waffen, um sie zu schlagen.»

Keine dieser Waffen wird Mauro Dufner sein. Der Neuzugang aus Rapperswil verletzte sich am Samstag im Spiel der Champions Hockey League gegen Bratislava am Nacken und fällt für unbestimmte Zeit aus. Fraglich ist zudem Jordann Bougro, der an einer Knöchelverletzung laboriert.

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