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Champions-League-Abenteuer zu Ende

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Die Ausgangslage für die Freiburger war klar vor dem gestrigen Rückspiel. Nach dem 2:2-Remis vor Wochenfrist im St. Leonhard führte die Qualifikation für die Runde der letzten acht nur über einen Sieg in Helsinki. Dass dies keine einfache Aufgabe werden würde, unterstrich ein Blick auf die Statistik. HIFK hatte alle seine drei Gruppenpartien gegen Sønderjyske (Dä), Skelleftea (Swe) und die Krefelder Pinguine in der regulären Spielzeit mit einem Torverhältnis von 21:5 gewonnen.

Helsinkis Steigerung

Die Mannschaft von Trainer Gerd Zenhäusern, die ohne ein prominentes Quintett (Abplanalp, Bykow, Helbling, Monnet sowie Vauclair) antreten musste, liess sich davon indes nicht beeindrucken und startete durchaus gefällig. Obwohl die Finnen bereits im ersten Abschnitt mehr Torschüsse zu verzeichnen hatten (11:6), war die zwischenzeitliche Führung der Gäste nicht einmal unverdient. Christian Dubé hatte die Freiburger mit seinem dritten Treffer in der Champions Hockey League in der 13. Minute in Führung gebracht. Damit erwies sich der Center einmal mehr als äusserst effizient auf internationaler Bühne. Jeder zweite Schuss von Dubé sass.

Die Kaltblütigkeit ist ein Attribut, das voll und ganz auf HIFK Helsinki zutrifft. Mit über 15 Prozent erfolgreicher Abschlussversuche sind die technisch beschlagenen Finnen das klar effizienteste Team der Champions Hockey League. Gestern jedoch konnte die Equipe des ehemaligen SCB-Trainers Antti Törmänen seiner Reputation lange Zeit nicht gerecht werden. Mit zunehmender Spieldauer aber erhöhte Helsinki den Druck auf das Tor des solide spielenden Benjamin Conz. Der Ausgleich durch Jasse Ikonen war deshalb nur logisch. «Bis zur Hälfte haben wir gut gespielt», sagte Zenhäusern, «dann sind uns die Kräfte ausgegangen. In der Defensive waren wir etwas knapp bestückt. Das hat Energie gekostet, und kleine Fehler schlichen sich ein.» Allen voran der Kanadier Joel Kwiatkowski und Sebastian Schilt konnten erneut nicht kaschieren, dass sie weit von ihrer Bestform entfernt sind.

Chancen waren vorhanden

So erhielten die Finnen mehr und mehr die Überhand in diesem Achtelfinal-Rückspiel. Obwohl die Schussstatistik nach 60 Minuten mit 33:17 eindeutig zugunsten Helsinkis stand, fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase. Nachdem Julien Sprunger in der 47. Minute alleine vor dem 19-jährigen HIFK-Goalie Ville Husso die neuerliche Führung für Gottéron vergeben hatte, war es knapp drei Minuten vor Ende wiederum Ikonen im Powerplay, der für die Heimmannschaft traf. Als Conz in der letzten Minute sein Gehäuse zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, vergab Benjamin Plüss nochmals eine ausgezeichnete Möglichkeit, um seine Farben zumindest in die Overtime zu retten. Im Gegenzug machte Tomas Zaborsky, der bereits in Freiburg getroffen hatte, mit dem 3:1 ins leere Tor alles klar.

«IFK Helsinki war über beide Partien gesehen besser und ist damit verdient eine Runde weiter», zog Zenhäusern Bilanz. In Freiburg kann man sich nach dem Aus in der Champions Hockey League nun voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren, die am Freitag mit dem Heimspiel gegen den HC Lausanne weitergeht. Dann sollte zumindest Helbling–der bis zu seiner Verletzung der konstanteste Verteidiger gewesen war–die Defensive, die gegen HIFK insgesamt kompakter stand als auch schon, wieder verstärken.

Telegramm

HIFK – Gottéron 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)

3300 Zuschauer. SR: Björk (Swe), Nord (Swe).Tore:13. Dubé (Sprunger, Plüss) 0:1. 32. Ikonen (Blomqvist, Leino) 1:1. 59. Ikonen (Leino, Goldobin/Ausschluss Brügger)) 2:1. 60. (59:59) Zaborsky (Lamberg, ins leere Tor) 3:1.Strafen:3-mal 2 Min. gegen Helsinki IFK, 5-mal 2 Min. gegen Freiburg-Gottéron.

IFK Helsinki:Husso; Grillfors, Soderholm; Teppo, Salmi; Heikkinen, Auvitu; Nyqvist, Honkaheimo; Zaborsky, Rask, Elkins; Luttinen, Ramstedt, Goldobin; Lamberg, Partanen, Nykopp; Blomqvist, Ikonen, Leino.

Freiburg-Gottéron:Conz; Kwiatkowski, Ngoy; Kamerzin, Schilt; Huguenin, Montandon; Wildhaber; Plüss, Dubé, Sprunger; Mauldin, Tambellini, Pouliot; Brügger, Hasani, Mottet; Fritsche, Ness, Knutti.

Bemerkungen:Freiburg-Gottéron ohne Abplanalp, Bykow, Helbling, Monnet und Vauclair (alle verletzt).

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