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Chancenloses Gottéron verliert erneut

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Autor: Stefan Meuwly

Vor gut drei Wochen war die Welt bei Gottéron noch in Ordnung. Die Mannschaft von Trainer und Sportchef Serge Pelletier logierte auf dem vierten Tabellenplatz und erntete für seine offensive und effiziente Spielweise landesweit Anerkennung. Die erfrischenden Auftritte sind unterdessen tempi passati. Die Saanestädter agieren seit der Nationalmannschaftspause defensiv undiszipliniert und lassen in der Offensive jegliche Anzeichen von Kaltblütigkeit vermissen. Die Ergebnisse des Monats November lesen sich den auch wie ein Auszug aus einem Hockey-Horrorbuch.

Klotener Startfurioso

Auch beim Gastspiel bei den Kloten Flyers knüpfte Freiburg wieder nahtlos an seine letzten Auftritte an. Bereits nach 60 Sekunden handelte sich Birbaum eine Strafe ein, die Liniger mit einem Schuss in die nahe Ecke zur Führung ausnutze. In der 7. Minute führte ein Wechselfehler Gottérons zu einer weiteren Überzahlsituation für das Heimteam. Und wieder liessen sich die Flieger nicht zweimal bitten und erhöhten das Skore durch einen Weitschuss von Dupont zum 2:0. Auch bei numerischem Gleichstand war Kloten deutlich überlegen und dominierte das Spiel nach Belieben.

In dieser Druckphase gelang den Freiburgern für einmal ein vielversprechender Gegenstoss. Mowers, der aufgrund der Ausfälle von Aubin und Bykow wieder auf der Centerposition zum Einsatz kam, lancierte Leblanc, der Goalie Rüeger mit einer Finte zwischen den Schonern erwischte. Es war dies übrigens Mowers erster Skorerpunkt der Saison.

Fatale Fehler

Nach dem Anschlusstreffer vermochte Freiburg das Spielgeschehen offener zu gestalten und kam seinerseits zu einigen vielversprechenden Abschlüssen. Dass Freiburg trotzdem mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine musste, verdankte es Shawn Heins und seiner beispiellosen Passivität.

Anstatt die Scheibe vor dem eigenen Gehäuse wegzuschlagen, blieb der einstige Abwehrturm wie eine Salzsäule stehen und servierte Bodenmann das 3:1 auf dem Servierteller. Auch der vierte Gegentreffer, kurz vor Ende des Mitteldrittels, entstand unter gütiger Mithilfe der Freiburger Abwehr. Diesmal war es Birbaum, der über die Scheibe schlug und so Lemm quasi den Assist gab.

Gottéron gelingen immerhin zwei Tore

Aufgrund des klaren Spielstandes bestand die einzige Spannung des Schlussdrittels darin, ob es Freiburg gelingen würde, ein zweites Tor zu erzielen. In den vergangenen vier Spielen war der Pelletier-Truppe dieses «Kunststück» nicht mehr gelungen. Trotz zahlreicher Überzahlsituationen scheiterten die Drachen aber entweder am starken Hüter Rüeger oder am eigenen Unvermögen. Als Kloten mit einem Bein bereits in der Kabine war, gelang Verteidiger Abplanalp drei Sekunden vor der Schlusssirene doch noch dieses zweite Tor.

Mit diesem zweiten Treffer und dem gewonnenen Schlussdrittel gelang Freiburg zumindest ein kleiner Teilerfolg. Aufgrund der momentanen Negativserie und insbesondere im Hinblick auf das doppelte Duell vom Wochenende gegen Biel erfreut man sich an jedem Erfolgserlebnis – auch wenn es noch so klein ausfällt.

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