Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Charles de Reyff will Oberamtmann werden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Charles de Reyff will es noch einmal wissen. 2011 verpasste der CVP-Politiker seine Wiederwahl in den Freiburger Gemeinderat. Schon einen Tag danach verkündete er: «Die Exekutive reizt mich immer noch.» Heute, ein Jahr vor den kantonalen Wahlen, bringt sich de Reyff in Stellung als künftiger Oberamtmann des Saanebezirks. «Ich könnte ein guter Oberamtmann sein», sagt er selbstbewusst.

Da gibt es allerdings ein kleines Problem: Der Posten ist schon besetzt, von Carl-Alex Ridoré. Und der Sozialdemokrat Ridoré zeigt keine Absicht, sein Amt abzugeben. «Um einen amtierenden Oberamtmann zu stürzen, braucht es eine Kriegsmaschine», sagt de Reyff. Sprich: Die bürgerlichen Parteien müssten geeint hinter einem einzigen Kandidaten stehen. Ganz im Sinne der geplanten bürgerlichen Wahlallianz für die Staatsratswahlen im Herbst 2016. «Nur mit einer Einheitskandidatur können die Bürgerlichen gewinnen», betont Charles de Reyff. «Ich will Kandidat der drei bürgerlichen Parteien sein.»

Dazu bringe er die Voraussetzungen mit, sagt de Reyff: sieben Jahre im Generalrat, acht Jahre im Grossen Rat, sieben Jahre Gemeinderat und–seit seiner Abwahl 2011–Vorsteher des kantonalen Amts für Arbeit. «Eine Position gleich unter dem Staatsrat», so de Reyff. Mit 46 sei er besser denn je gerüstet für einen Wiedereinstieg in die Politik.

Was sagen die Parteipräsidenten der CVP Saane-Land und Stadt dazu? Laut Fabien Peiry, Präsident CVP Saane-Land, hat seine Sektion noch keinen Kandidaten, unterstützt aber die Idee einer Einheitskandidatur der Bürgerlichen. Joël Gapany, Präsident der städtischen CVP, sagt, Diskussionen mit dem kantonalen Parteivorstand seien im Gang. «Wir haben beschlossen, vor den eidgenössischen Wahlen am 18. Oktober nichts zu entscheiden. Danach könnte es aber schnell gehen.»

 bearbeitet von mos/FN

Mehr zum Thema