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Chatoney-Park beschäftigt die Merlacher

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«Sobald es wieder wärmer wird, nehmen Littering und Sachbeschädigungen im Chatoney-Park zu», sagte Gemeindepräsidentin Josiane Zeyer am Montag an der Gemeindeversammlung von Merlach. Eine Arbeitsgruppe befasst sich seit längerem mit möglichen Lösungen für die Schwierigkeiten im Park. «Das Hauptproblem ist, dass er 24 Stunden zugänglich ist», sagte Stefan Leuenberger von der Arbeitsgruppe. Es wäre zwar möglich, den Park in der Nacht zu schliessen. «Doch entweder muss die Polizei dieses Verbot in der Nacht kontrollieren, oder aber wir müssen den Park umzäunen.» Nur die Polizei könne Identitätskontrollen durchführen. «Doch die Polizei hat wohl noch anderes zu tun, als bei uns in der Nacht einen Park zu kontrollieren.» Die Arbeitsgruppe schlägt vor, zusätzliche Abfallbehälter zu montieren und an einem zentralen Ort eine weitere Toilette aufzustellen. Einige Stimmbürger beklagten sich, dass Auswärtige den Park benützten, der nur den Einwohnern von Merlach zustehe. Zeyer versprach, die Vorschläge zu prüfen.

Kleineres Defizit als budgetiert

Weiter haben die Stimmbürger die Jahresrechnung der Gemeinde genehmigt. Die Laufende Rechnung 2016 schliesst bei Aufwendungen von 2,7 Millionen Franken mit einem Defizit von knapp 50 000 Franken. Damit fällt das Defizit rund 20 000 Franken tiefer aus als budgetiert. Die Gemeinde begründet die Abweichungen mit höheren Abschreibungen für die neue Website und den Umbau in der Liegenschaft Chatoney-Süd. Gleichzeitig fielen unter anderem die Bildungskosten rund 30 000 Franken tiefer aus, weil sich die Kosten durch die grosse Gemeindefusion von Murten auf mehr Einwohner verteilen. Merlach hat 2016 rund 300 000 Franken investiert, 73 000 Franken mehr als vorgesehen.

Zu kritischen Fragen aus der Versammlung führten die Sanierungen der Liegenschaften im Chatoney-Park. Eine Bürgerin wollte wissen, warum die Sanierung der Küchen nicht zu einem höheren Mietzins führt. Dieselbe Frage hatte sie schon an der vorhergehenden Gemeindeversammlung gestellt. «Das sind werterhaltende Investitionen. Da können wir nicht einfach höhere Mietzinse verlangen», stellte Gemeinderat Andreas Spring klar. Eine andere Bürgerin fragte, warum die Gemeinde keine Rückstellungen für die Sanierung gebildet hat. Spring erklärte, die Gemeinde wolle Steuererhöhungen vermeiden. Sie müsse dafür aber immer eng kalkulieren. «Rückstellungen würden zusätzliche Mittel binden.» Das wollte die Gemeinde laut Spring nicht, bevor sie realistische Anhaltspunkte für die Kosten hat. Künftig werde Merlach aber einen Fonds für solche Aufwendungen äufnen.

Schliesslich genehmigten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Rechnung 2016 ihrer Gemeinde bei einer Enthaltung.

sos

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