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Check-up für die Medizin

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Wer wünschte sich nicht eine Medizin, die sich in erster Linie um den Patienten als Mensch kümmert und nicht um den Patienten als Klient einer immer aufgeblaseneren Institution.

Der erfahrene Hausarzt Bruno Kissling, der am Ende seiner beruflichen Karriere steht, und die junge Ärztin Lisa Bircher, die Hausärztin werden möchte, tauschen sich in einem intensiven Briefwechsel, der jetzt als Buch vorliegt, aus. Dieser Austausch ist spannend, und das Buch bietet sowohl Fachleuten wie Patientinnen, Pa­tien­ten und deren Angehörigen wertvolle Informationen und Hilfe.

Wir alle sind Patienten

Bei allen Fragen rund um unseren Umgang mit Patientinnen und Patienten und erst recht im Umgang mit Sterbenden stellen sich ethische Fragen. Muss der Patientin oder dem Palliativ-Patienten das ganze Spektrum der medizinischen Behandlungsmöglichkeiten in jedem Fall angeboten werden? Sollten nicht der würdevolle Umgang und die adäquate Pflege des Kranken im Vordergrund stehen? Was ist sinnvolles Leben, was würdevolles Sterben? Die Medizin sollte Wohlbefinden statt Gesundheit zum Ziel haben, so der Autor, die Autorin. Nicht zuletzt zeigt die Lektüre auf, wie dringend diese Diskussionen jetzt geführt werden müssten, sind wir doch alle früher oder später Patienten. Lisa Bircher und Bruno Kissling haben diese Fragen thematisiert und sind sich darin einig: «Die Reflexionen müssen weitergedacht werden von jedem einzelnen Menschen, ob gesund oder krank, ob Arzt oder Patient, ob politischer Entscheidungsträger oder Journalist, in welcher Funktion auch immer – und von der Gesellschaft als ­Ganzes.»

Dr. Schiwago als Vorbild

In ihrem Briefwechsel tauschen sich Lisa Bircher und Bruno Kissling auch über persönliche Dinge aus, zum Beispiel was sie zur Berufswahl der Ärztin, des Arztes bewogen hat und dass dabei nebst dem Dorfarzt auch Dr. Schiwago eine Rolle gespielt hat. Die Lektüre veranschaulicht zudem die Entwicklung in der beruflichen Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte sowie im Spital- oder Praxisalltag in den letzten dreissig Jahren.

Lisa Bircher, Bruno Kissling: «Ich stelle mir eine Medizin vor …», Briefwechsel einer jungen Ärztin mit einem erfahrenen Hausarzt, Rüffer & Rub 2018. 144 Seiten.

Silvia Häcki-Eggimann ist Erwachsenenbildnerin.

«Das Buch bietet Fachleuten, Patienten und Angehörigen wertvolle Infos und Hilfe.»

Zu den Autoren

Zwei Mediziner haben sich gefunden

Lisa Bircher, Jahrgang 1986, hat ihr Studium der Medizin 2012 in Bern abgeschlossen. Ihr berufliches Ziel war es, Hausärztin zu werden. Ihre heutigen Hauptanliegen sind der Einbezug von psychologischen und gesellschaftlichen Einflüssen auf die Gesundheit. Nach der Geburt ihres Sohnes arbeitet Lisa Bircher deshalb in der Kinder- und Jugendpsy­chia­trie. Bruno Kissling, Jahrgang 1949, ist seit 1982 Hausarzt in Bern. Unter anderem war er Lehrarzt des Berner Instituts für Hausarztmedizin. Bruno Kissling schreibt lyrische Texte und kreiert zusammen mit Esther Quarroz Kunstinstallationen und Performances.

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