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Chomutow neu auch Trainer von Saane

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Der Abstieg aus der Elite B hat SenSee-Future zum Handeln gezwungen. Bisher arbeitete die Vereinigung eng mit Freiburg-Gottéron zusammen. Die Spieler, die noch nicht das Niveau hatten, um bei den Elite-A-Junioren Gottérons zu spielen, kamen bei SenSee-Future zum Einsatz. Diese Zusammenarbeit ist durch den Abstieg automatisch beendet worden. Die Junioren Gottérons verfügen über Ausbildungsverträge, in denen durch Label vieles vom Verband vorgegeben ist. So können die Spieler nun nicht plötzlich bei den Junioren Top–wo SenSee nun spielt–eingesetzt werden.

Es ist davon auszugehen, dass Gottéron das Problem, wo es diesen Spielern in Zukunft Spielpraxis gewähren wird, im Rahmen der angestrebten Zusammenarbeit mit einem NLB-Klub regeln wird. So verfügen beispielsweise sowohl La Chaux-de-Fonds als auch Martigny, die als Partnerklubs bereits im Gespräch waren, über eine Elite-B-Mannschaft.

 «Müssen etwas bieten»

Derweil hat SenSee-Future einen Partnerschaftsvertrag mit dem 2.-Liga-Klub HC Saane Freiburg abgeschlossen. «Wir müssen den Junioren auch nach dem Abstieg etwas bieten, damit sie sich weiterentwickeln», sagt Präsident Emanuel Jungo gegenüber den FN. «Schliesslich streben wir den sofortigen Wiederaufstieg an.» Auf der Hand läge natürlich eine Partnerschaft mit dem HC SenSee, der ebenfalls in der 2. Liga spielt. Die Verhandlungen waren denn auch bereits weit fortgeschritten, da SenSee-Future schon vor dem Abstieg eine zukünftige Zusammenarbeit mit einer Aktiv-Mannschaft anstrebte. «Aber SenSee ist ein Team, das immer vorne mitspielt. Unsere Idee war es, zehn Spieler in den 2.-Liga-Trainingsbetrieb zu integrieren. Doch SenSee konnte uns keine zehn Plätze bieten, nicht einmal fünf», so Jungo.

 Chomutow übernimmt ein Doppelmandat

Fündig wurde Jungo letztlich beim Ligakonkurrenten Saane. Der Deal sieht vor, dass zehn Spieler nebst den beiden Trainings mit SenSee-Future zusätzlich zweimal pro Woche mit Saane trainieren, um ihr Spielniveau zu steigern. Jeweils vier bis fünf dieser Spieler werden zudem auch die Meisterschaftsspiele sowohl für Saane als auch SenSee-Future bestreiten. «Im Gegenzug übernimmt Andrei Chomutow ehrenamtlich ein Doppelmandat», so Jungo. Der ehemalige Gottéron-Star, der mit Nowosibirsk, Dynamo Moskau und Barys Astana auch schon drei KHL-Klubs trainiert hat, steht seit einem Jahr bei SenSee-Future an der Bande und coacht nun also auch den HC Saane Freiburg.

«Letztlich ist es für alle eine gute Lösung», sagt Jungo. Auch der HC SenSee habe ihn dazu ermuntert, den Deal einzugehen. «Sonst hätten wir die Partnerschaft nicht abgeschlossen. Schliesslich haben wir gegenüber SenSee auch eine gewisse moralische Verpflichtung.»

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