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Chur zu stark für Ärgera

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 Es gibt wohl keine grössere Herausforderung im Schweizer Frauen-Unihockey, als gegen Piranha Chur anzutreten. Die Bündnerinnen sind auch in dieser Saison das Mass aller Dinge und stehen nach fünf Siegen in ebenso vielen Spielen klar an der Spitze der Tabelle. Mit zahlreichen Spielerinnen der Schweizer Nationalmannschaft sowie auch ausländischer Verstärkung ist es für Chur zudem möglich, auch auf der internationalen Bühne zu spielen und diese Erfahrung sowie das schnelle, harte und präzise Spiel in die heimische Meisterschaft mitzunehmen.

Ärgera hält zu Beginn des Spiels mit

Trotz all dieser für den Gegner sprechenden Argumente wollte Ärgera mit einer positiven Einstellung zu Werke gehen. «Wir müssen uns nicht verstecken», so Isabelle Wyder vor dem Spiel. Tatsächlich gelang es Ärgera, das Spiel während den ersten Minuten ausgeglichen zu gestalten. 14 Minuten verstrichen ohne Tor, dann gelang Ärgera nach einer Balleroberung durch Sophie Gnaegi die nicht unverdiente Führung. War an diesem Abend sogar mehr möglich? Zwar schossen die Bündnerinnen nur wenig später nach einer schönen Passkombination den Ausgleich. Trotzdem blieb Ärgera mit einer kämpferischen Leistung im Spiel. Schade nur, dass Giffers eine Minute vor Drittelsende im Powerplay nach einem Ballverlust zwei Gegnerinnen alleine auf Torhüterin Roux ziehen lassen musste, welche natürlich keine Mühe hatten, den Ball zu versenken.

Churer Schaulaufen

Im zweiten Drittel war es dann vorbei mit der Ausgeglichenheit. Die Churerinnen mobilisierten ihre besten Kräfte in zwei Linien, kamen so immer besser ins Spiel und zeigten, weshalb sie so gefürchtet sind. Individuelle Fehler Ärgeras nutzten sie eiskalt aus, ausserdem gelangen ihnen nun Passkombinationen, die in Sachen Schnelligkeit und Präzision ihresgleichen suchen. Ärgera hingegen schaffte es nicht mehr, die Piranhas in Bedrängnis zu bringen, obwohl auch die Gastgeberinnen zu einigen hochkarätigen Chancen kamen – leider ohne diese zu nutzen. Und so stand es nach 40 gespielten Minuten bereits 1:6.

«Einsatz für Einsatz»

 Im letzten Drittel ging es in ähnlichem Stil weiter, und am Ende stand das vernichtende Resultat von 1:10 fest.

 «Das Resultat widerspiegelt nicht ganz den Unterschied», so die Meinung von Ärgera-Trainer Jan Jungo nach dem Spiel. «Wenn wir unsere Chancen besser genutzt hätten, wären wir näher an Chur dran gewesen.» Was nimmt man aus einer solchen Partie mit? «Sicher die erste Hälfte des Spiels. Ich habe viel Positives von meinem Team gesehen. Wir haben den Gegner so weit in Bedrängnis gebracht, dass die Trainer auf zwei Linien umstellen mussten.»

Verteidigerin Adrienne Wieland sieht den grössten Unterschied zwischen Ärgera und einer Spitzenmannschaft wie Chur in der Effizienz. «Du darfst dir gegen solche Gegner keine Fehler erlauben. Sie nutzen diese kaltblütig aus.» Sie spricht ausserdem die personellen Möglichkeiten der Bündnerinnen an. «Nach der Umstellung auf zwei Linien standen teilweise gleich fünf Nationalspielerinnen auf dem Feld.»

 Natürlich sei es nicht einfach, bei einem hohen Rückstand noch an den Sieg zu glauben. «Aber in der zweiten Pause haben wir uns gegenseitig motiviert und uns daran erinnert, dass wir solche Rückstände auch schon gedreht haben. Wir haben uns an das gute erste Drittel gehalten und Einsatz für Einsatz genommen. Leider hat es dann nicht wie gewünscht geklappt.»

 

Telegramm

Ärgera – Piranha Chur 1:10 (1:2, 0:4, 0:4)

Sporthalle Giffers-Tentlingen. 204 Zuschauer. SR Schatz/Walter.

Tore:14. Gnaegi (Schürch) 1:0. 16. Paschoud (Zwinggi) 1:1. 19. Putzi (Ludwig) 1:2. 31. Zwinggi (Ulber) 1:3. 32. Putzi 1:4. 35. Putzi (Luomaniemi) 1:5. 38. Lackova (Zwinggi) 1:6. 43. Dominioni (Gredig) 1:7. 46. Zwinggi (Ulber) 1:8. 49. Zwinggi (Lackova) 1:9. 54. Luomaniemi (Ludwig) 1:10.

Strafen:keine Strafen gegen Ärgera 1×2 Minuten gegen Chur.

Rangliste:1. Chur 6/18 (39:11). 2. Zollbrück 6/15 (33:14). 3. Dietlikon 7/14 (46:30). 4. Winterthur 7/12 (35:27). 5. Burgdorf 7/12 (29:30). 6. Giffers 7/6 (31:49). 7. Zug 7/3 (17:43). 8. Berner Oberland 7/1 (18:44).

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