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Circus Monti: Abschied von Tafers

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 Mit der Tournée «Bonjour la vie!» feiert der Circus Monti dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Parallel dazu läuft die Planung der Zukunft–und da wird sich einiges ändern. Weil der Familienzirkus künftig aufwendigere Programme gestalten will, wird auch die Infrastruktur komplexer. Darum konzentriert der Circus Monti seine Tournée ab 2015 auf rund zehn Städte, in denen er dafür länger gastieren wird. Hingegen verzichtet er auf Standorte für zwei, drei Aufführungen–so auch auf jene in Tafers, Schwarzenburg und Ins.

Ein Gesamtkunstwerk

Die bei Deutschfreiburgern beliebten Zirkusvorstellungen finden damit diesen Sommer zum vorerst letzten Mal statt. «Bonjour la vie!» bietet zum Abschied alles, was das Zirkusherz begehrt: schwindelerregende Akrobatik, atemberaubende Jonglage, stimmungsvolle Musik und viel Poesie. Der Circus Monti führt damit seine Tradition fort, in der Manege ein Gesamtkunstwerk zu präsentieren. Das aktuelle Programm ist von Henri Murgers Buch «Les scènes de la vie de bohème» (1849) inspiriert und erzählt die Geschichten heutiger Bohemiens. Da wird gesungen und getrunken, gefeiert und getrauert, philosophiert und gedichtet. Balancierend, tanzend, jonglierend und musizierend lässt das 23-köpfige Ensemble auf nächtlichen Boulevards, in engen Mansarden und in belebten Cafés mitreissende Szenen entstehen.

Junge und kreative Artistinnen und Artisten sorgen in ihren Spezialdisziplinen für Höhepunkte. So zeigt der Venezolaner Aimé Morales die Roue-Cyr-Nummer, mit der er kürzlich am «Festival Mondial du Cirque de Demain» in Paris die Goldmedaille gewonnen hat. Tobias und Mario Muntwyler, die Sprösslinge der Zirkusfamilie, arbeiten beide mit dem Amerikaner Jacob Sharpe: der 20-jährige Tobias in einer rasanten Diabolo-Nummer, der 17-jährige Mario in einer Partnerjonglage. Mit einem kurzen Auftritt gibt der jüngste Bruder Nicola dieses Jahr sein Manegendebüt. Vater und Zirkusdirektor Johannes Muntwyler zeigt zusammen mit Armelle Fouqueray eine komische Illusionsdarbietung. Das Musiktheater-Duo Kapelle Sorelle gestaltet das Programm prägend mit.

Neu ist, dass das sechsköpfige Circus-Orchester zentral platziert ist und sich mit den Artistinnen und Artisten durch das Geschehen in der Manege bewegt. Die stimmungsvolle Musik hat Lukas Stäger komponiert.

Dorf Tafers. Di., 5. August, 15 und 20.15 Uhr. Weitere Vorstellungen in der Region: Schwarzenburg (Wyssthanweg): Sa., 2. August, 15 und 20.15 Uhr; So., 3. August, 15 Uhr. Ins (Rötschmatte): Do., 7. August, 15 und 20.15 Uhr; Fr., 8. August, 15 Uhr.

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