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+ Clara Küttel-Gauch, Tafers

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Nach einem langen Leben geprägt von Herzensgüte, Zuneigung, Treue, Bescheidenheit und Gottvertrauen hat uns mit Clara Küttel am 24. April 2016 eine vorbildhafte Frau verlassen.

Am 7. November 1928 kam Clara als erstes Kind ihrer Eltern Alois und Marie Gauch-Peiry im Windig zur Welt. Zweisprachig wuchs Clara dort auf dem Bauernhof nahe der Stadt Freiburg zusammen mit ihren drei Geschwistern auf. Nach der Primar- und Sekundarschule erwarb sie an der Ecole Bénédict ein Diplom als Sekretärin. Als solche arbeitete sie bei der Firma Brusa in Düdingen und später bei der Banque Uldry in Freiburg.

Am 4. August 1952 heiratete sie Josef Küttel, und das junge Paar nahm Wohnsitz im Juraquartier, wo ihm zwischen 1955 und 1962 fünf Söhne geschenkt wurden. 1963 bezog die Familie Küttel in Tafers ihr neues Haus. 1966 nahmen Clara und Josef Küttel ihre drei verwaisten Neffen bei sich auf, so dass nun acht Buben in der Oberen Zelg für Leben und auch für viel Arbeit sorgten. In dieser intensiven Zeit stellte Clara Küttel-Gauch all ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse hinter das Wohlergehen ihrer Familie. Erst, als nach Abschluss der Lehr- und Studienjahre ihre acht Kinder nach und nach das Haus verliessen, wurde es ruhiger, Clara fand vermehrt Zeit für sich selber. Sei es als ein treues Mitglied der Frauen- und Müttergemeinschaft, des Landfrauenvereins oder beim Singen im Frauenchor. Und ihr grosser Garten war ihr immer schon Ausgleich und Ruheort gewesen. Zusammen mit ihrem Gatten erwanderte sie nun jedes Jahr auch die Gegend von Zermatt und der Riederalp. Ihr Herz öffnete sich in diesen Jahren auch ihren Schwiegertöchtern und ihren 16 Enkelkindern. Die letzten schwierigen Wochen ihres Lebens hat sie tapfer ertragen.

Trotz aller Bedrücktheit ist die Familie dankbar, dass sie Clara Küttel-Gauch auf diesem Weg begleiten und loslassen durften und dass sie der Familie bis zu ihrem Lebensende mit ihrer Liebe umgab. Sie, die oft und gerne eine Kerze anzündete und an andere dachte, ist ihren Lieben über den Abschied hinaus zum Licht in unserem Leben geworden. cf

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