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Clubs: Düdingerinnen, die nicht in Düdingen spiele

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Clubs: Düdingerinnen, die nicht in Düdingen spielen

Autor: Matthias Fasel

Nach dem langen Zusammenzug mit der Nationalmannschaft werden Stéphanie Bannwart und Kristel Marbach wieder zu ihren Teams in der Nationalliga A zurückkehren. Bannwart spielt bei Aesch Pfeffingen, Marbach bei Köniz. Auf den ersten Blick wirkt das merkwürdig. Immerhin hat Düdingen, das Heimatdorf der beiden, ebenfalls ein NLA-Team. Mehr noch, Marbachs Vater Christian ist Präsident von Volley Düdingen, Bannwarts Mutter Doris Hofstetter Teammanagerin des NLA-Teams.

Doch bei genauerem Hinsehen haben beide gute Gründe.

Mit 16 in den Jura

Kristel Marbach verliess Düdingen bereits vor sechs Jahren. Mit 16 zog sie nach Saignelégier, um bei Franches-Montagnes in der NLA zu spielen, machte nebenbei das Collège auf Französisch, wechselte 2008 zu Ligakonkurrent Cheseaux und spielt nun seit letzter Saison bei Köniz. «Zu Düdingen kehre ich dann eventuell später einmal zurück, wenn ich noch besser bin», sagt Marbach schmunzelnd. «In Düdingen würde ich momentan vielleicht mehr spielen, aber mein Ziel ist es, Fortschritte zu machen. Und das gelingt mir beim ambitionierten Köniz besser. Hier habe ich einige Klasse-Mitspielerinnen und werde stets gepusht.» Der Mehraufwand in Sachen Training, der ein Engagement beim diesjährigen Finalisten Köniz mit sich bringt, ist für Marbach kein Problem. In der kommenden Zeit setzt sie voll auf Volleyball. Sie studiert zwar an der Universität Bern noch Politologie, ordnet das Studium aber klar dem Sport unter. «Es geht mehr um einen persönlichen Ausgleich.» Ein Traum Marbachs wäre ein Engagement im Ausland. «Das ist eine Option, die ich im Kopf habe. Aus sportlicher, aber auch aus persönlicher Sicht wäre das toll.»

«In Düdingen gab es viele Wechsel»

Bereits ein Jahr im Ausland war Stéphanie Bannwart. Sie weilte zuletzt ein Jahr in Frankreich, um die Sprache zu lernen und Volleyball zu spielen. In einem Zentrum in der Nähe von Marseille hat sie ihr Spiel verfeinert. «Ich habe sicher technische Fortschritte gemacht. Ich konnte mit einem sehr erfahrenen Trainer arbeiten.» Vor ihrem Aufenthalt in Frankreich spielte sie in Düdingen. Zum Team zurückkehren wollte sie nun aber nicht. «In Düdingen gab es sehr viele Wechsel. Als es darum ging, mich zu entscheiden, wusste man nicht so genau, wie und mit wem es in Düdingen weitergeht.» Da sie bereits vorher mit Aesch Pfeffingen im Gespräch war, hat sich Bannwart schliesslich für ein Engagement in Basel entschieden. «Dort ist auch der Trainingsaufwand grösser, das ist für mich momentan ein Pluspunkt. Zudem verspreche ich mir viel von der Trainerin. Sie ist eine ehemalige Passeuse», so Bannwart, die ebenfalls das Collège gemacht hat und nun fürs erste auf die Karte Volleyball setzt.

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