Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Contrinex hat die Welt der Sensoren fest im Griff

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Aus dem Einmannbetrieb ist ein Weltkonzern im Miniformat geworden. Bei den induktiven Näherungsschaltern, die berührungsfrei in einem viel grösseren Abstand als jene der Konkurrenz auf die Annäherung eines Gegenstandes auch in Extremsituationen reagieren, ist Contrinex weltweiter Technologieführer.Hinter diesem führenden Hightech-Unternehmen steht der aus Bern stammende, heute 61-jährige Ingenieur Peter Heimlicher. 1972 hat er zusammen mit einem Kollegen und einem Familienmitglied der Glühlampenfabrik Falma AG in Freiburg die Contrinex AG gegründet. Heimlicher erkannte schon bald, dass die Zukunft nicht mehr in elektromechanischen, sondern kontaktlosen Schaltern liegen wird. 1987 wurde das Unternehmen von der Falma abgetrennt. Der Umsatz betrug damals rund 2,7 Mio. Fr., der mit etwa 25 Mitarbeitenden erwirtschaftet wurde. Contrinex ist seither eine AG mit einem Stammkapital von 300 000 CHF, 70 Prozent im Besitz von Peter Heimlicher und 30 Prozent hält Siemens Schweiz.

Marktbedürfnisse frühzeitig erfasst

Schon 1978 führte Contrinex dank den Tüftlerqualitäten des Gründers und dessen Überzeugung, dass Miniaturisierung zum Trend werden würde, den weltweit kleinsten Näherungsschalter ein. 1982 folgten die ersten induktiven Geräte mit grossem Schaltabstand, was bei den Anwendern zu spürbarer Senkung von Produktionsstörungen und damit Kosteneinsparung führte. In den 1990er-Jahren folgte eine weitere, bahnbrechende Entwicklung: Erstmals konnte an der «aktiven Fläche» eines Sensors, wo das Magnetfeld austritt, Edelstahl anstatt Kunststoff eingesetzt werden. Diese Schalter haben den Vorteil, dass sie dank absoluter Dichtigkeit und hohem mechanischem Schutz sehr robust sind und dennoch unter schwierigen Bedingungen – sogar im Meerwasser – präzise arbeiten. Für diese bahnbrechende Neuerung erhielt Contrinex 2003 den Freiburger Innovationspreis.Im Zuge der technologischen Neuerungen, die 2002 mit einer leistungssteigernden und kostensparenden Produktionsweise ergänzt wurden, folgte die Ausweitung der Absatzmärkte und Produktionsstätten. Eine solche wurde 1994 in Ungarn eröffnet, wohin 2002 auch der überwiegende Teil der Serienproduktion verlagert wurde. Seit vier Jahren betreibt Contrinex eine Produktionsstätte in China. 2007 folgten Fabriken in Brasilien und Indien. Ein Viertel der Gesamtproduktion erfolgt weiterhin im Stammhaus in Givisiez. Die Angebotspalette umfasst heute an die 1200 Produkte, von denen jährlich 1,5 Mio. Stück produziert werden.

Weltweite Vermarktung

Aus diesem Grunde hat Peter Heimlicher in den vergangenen Jahren immer wieder neue Verkaufsgesellschaften gegründet, nachdem er früher mehr auf Generalvertretungen gesetzt hatte. Neben verschiedenen Ländern in Westeuropa gibt es Niederlassungen in den USA (1998), Singapur (2000), Japan (2002), China (2003), Südkorea (2005) und seit diesem Jahr auch in Indien und Brasilien.Der Umsatz ab Werk betrug 2006 weltweit 36,8 Mio. Fr. Das entspricht einem Umsatz im Markt von rund 75 Mio. Fr. Für das laufende Jahr werden deutlich über 40 bzw. 80 Mio. Fr. erwartet, wobei der asiatische Markt durch besonders hohe Zuwachsraten auffällt. Weltweit zählte die Contrinex-Gruppe am 1. Juli 2007 426 Mitarbeitende. Davon fallen 250 auf die Produktionsgesellschaften.Trotz Auslagerungen nimmt der Personalbestand im Stammhaus in Givisiez weiter zu. Er beträgt 175 Personen. Davon sind rund 110 in der Produktion tätig. 1997 hat Contrinex in der Industriezone in Givisiez ein eigenes Verwaltungs- und Produktionsgebäude gebaut. Im vergangenen Jahr wurde das Volumen verdoppelt. Reserven für weitere Ausbauschritte sind vorhanden. wb

Mehr zum Thema