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Contrinex streicht Stellen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Firma Contrinex, die elektronische Sensoren für die Industrie herstellt, entlässt zehn ihrer 130 Angestellten am Hauptsitz in Givisiez. Acht davon sind in der Produktion tätig, zwei in der Logistik. Bereits letztes Jahr hatten 11 Angestellte ihre Arbeit verloren, 2011 acht. Für die Entlassenen wurde ein Sozialplan ausgearbeitet.

 Standortnachteil Schweiz

Die Reorganisation der Firma hat strukturelle Gründe, sagt Contrinex-Generaldirektorin Annette Heimlicher. Das multinationale Unternehmen habe die Standortnachteile der Schweiz zu spüren bekommen. 60 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet Contrinex in der EU–und leidet deshalb unter dem starken Franken. Vor allem aber seien die administrativen Kosten und die Zollgebühren zu hoch. «Wir verlieren pro Jahr über eine Million Franken, weil wir Produkte aus der Schweiz in die EU exportieren und umgekehrt», erklärt Heimlicher. «Wir waren schlicht nicht konkurrenzfähig mit unseren europäischen Mitbewerbern.» Contrinex habe deshalb bereits vor Jahren damit begonnen, Produktion und Logistik nach Frankreich und Ungarn zu verlagern.

Givisiez bleibt erhalten

«Natürlich ist diese Kündigung für die Betroffenen nicht leicht. Aber es war keine Überraschung, das Personal rechnete damit», so Annette Heimlicher. Der Freiburger Standort habe aber Zukunft, versichert die Generaldirektorin. «Givisiez wird ein Kompetenzzentrum für die Produktion werden, wo Spezialisten mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammenarbeiten.» Die Produktion werde künftig mehr auf Qualität ausgerichtet sein als auf Quantität. bearbeitet von mos/FN

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