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Corboud-Bilder zu Gast in Freiburg

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Neue Zukunftsperspektiven für den Werkhof

Gérard Corboud, der Kunstsammler mit freiburgischen Wurzeln, hat seine Wahl getroffen: Ein Teil der Sammlung geht ins Wallraff-Richartz-Museum nach Köln, der andere kommt -nachdem Montreux ein Angebot abgelehnt hat – nach Freiburg. Unterzeichnet ist jedoch gemäss einem Artikel der «Liberté» noch nichts; mit Syndic Dominique de Buman gelte es nun noch einige Modalitäten zu regeln. Dieser hat sich zusammen mit Staatsrat Augustin Macheret vor kurzem aus aktuellem Anlass zu den Corbouds ins Waadtland begeben. Und Macheret zeigte sich danach ausserordentlich begeistert von der Qualität der Sammlung mit Werken von Monet, Renoir, Van Gogh oder Pissarro -um hier nur einige zu nennen.

Werkhof als Ausstellungsort?

In Freiburg stellt sich nun die Frage, wie man dieses Abenteuer bewältigen könnte. Weil Corboud an den Ausstellungsort der Bilder sehr hohe Anforderungen stellt, könnten die Betriebskosten für die entsprechende Galerie nämlich empfindlich hoch ausfallen. Gemäss Yvonne Lieberherr, der Direktorin des Kunst- und Geschichtsmuseums in Freiburg, kann die Ausstellung einer solchen Sammlung jährlich leicht bis zu einer halben Million Franken verschlingen.

Die neueste Idee ist deshalb, die Bilder im Werkhof auszustellen – das würde dem Gebäude mindestens eine Zukunft garantieren, nachdem das Projekt «Jean Miotte» mit dem Werkhof-Brand vom 19. September 1998 definitiv in Flammen aufgegangen ist. Zuletzt hatte es geheissen, dass Miotte nur einen Teil des Werkhofs belegen werde. Nach neuesten Informationen wird der französische Künstler aber nun plötzlich keine Bilder mehr in Freiburg aufhängen.

Geld ist da -aber nur für Bilder

Gérard Corboud seinerseits scheint an der Werkhof-Idee ebenfalls gefallen zu finden. Da die Bilder von einem Betrag von 20 Millionen Franken begleitet werden, könnte man auf die Idee kommen, mit einem Teil des Geldes den abgebrannten Werkhof wieder aufzubauen. Oder damit die Betriebskosten des Museums zu decken.

Gérard Corboud will das Geld jedoch nicht in Mauern investieren, sondern in weitere Werke, welche die Sammlung erweitern. Der Kanton und die Stadt werden deshalb zuerst eine Machbarkeitsstudie durchführen lassen.

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