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Corona-Anträge fanden kein Gehör

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Auf Anfang 2019 hat Plaffeien den Steuerfuss um drei Rappen gesenkt. Die Jahresrechnung 2019 schliesst bei einem Aufwand und einem Ertrag von 25,2 Millionen Franken dennoch mit einem Ertragsüberschuss von 53 339 Franken. Die Gemeinde hat 2,1  Millionen ordentlich und 1,4  Millionen Franken ausserordentlich abgeschrieben, sagte Gemeinderat Daniel Bürdel. Bei den Investitionen wurden 4,7  Millionen Franken ausgeführt. Die Rechnung wurde mit 67  Ja genehmigt.

Achim Schneuwly beantragte, dass die Gemeinde jedem Steuerzahler einen 100-Franken-Gutschein schenkt, der in den lokalen KMU eingelöst werden kann. Das würde die Gemeinde rund 300  000 Franken kosten. «Der Gemeinderat hat sich überlegt, wie er lokalen Firmen helfen könnte», sagte Otto Lötscher. «Wir haben uns für ein antizyklisches Verhalten entschieden. Wir wollen geplante Projekte rascher vorantreiben und möglichst ortsansässige Unternehmen berücksichtigen.» Das regionale Bewusstsein habe an Bedeutung gewonnen. «Es war grosse Solidarität zu spüren. Wir wünschen uns, dass diese weiterhin Bestand hat.» Den Antrag stufe der Gemeinderat als Giesskannen-Prinzip ein – das Geld ginge auch jene, die normal arbeiten konnten. Die Überweisung wurde mit 45  Nein zu 14 Ja abgelehnt. Mit 58  Nein und 8 Ja scheiterte auch der Antrag von Moritz Boschung. Er wollte allen Geschäften, die schliessen oder Kurzarbeit beantragen mussten, einen Steuerrabatt von 1000 Franken gewähren und auch AHV- und IV-Bezüger steuerlich begünstigen. Dies lehnte der Gemeinderat aus Gründen der Ungleichbehan­dlung ab. «Bessere Wirkung hat ein dauerhaft tieferer Steuersatz.»

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