Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Corona setzt Kultur im Beaulieu zu

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Verein Kultur im Beaulieu verzeichnet Corona-bedingt einen Verlust. Auch für die aktuelle Saison rechnet der Vorstand mit empfindlichen Einbussen. Der Rückblick von Vereinspräsident Kurt M. Gloor auf die Saison 2019/20 fällt ernüchternd aus: Mitte März gingen bei Kultur im Beaulieu (KiB) die Lichter aus. Alle Veranstaltungen waren wegen der Covid-19-Pandemie abgesagt, das Lokal verwaist, wie Gloor diese Woche an der KiB-Generalversammlung in Murten erörterte. «Nur die Kosten für Miete und Nebenkosten liefen weiter», fügte er lakonisch an.

Verlust verzeichnet

Der Einbruch zeigt sich auch in der Jahresrechnung. Der Verein verzeichnet laut Kassier Urs Hauser per 30. Juni einen Verlust von rund 5400 Franken. Die Einnahmen betrugen insgesamt 30 400 Franken – ein Einbruch von knapp 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ins Gewicht fallen vor allem die fehlenden Eintritte: Hier beliefen sich die Einnahmen vergangene Saison auf rund 4800 Franken – das sind über 11 000 Franken weniger als im Vorjahr. Der Verein könne dies derzeit mit den Reserven noch stemmen, aber die Situation sei nicht gerade komfortabel. Auf eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge werde vorläufig verzichtet. Ein Vereinsmitglied fragte, ob allenfalls die Lokalmiete gemindert oder erlassen werden könne. Kurt M. Gloor versicherte, dass er das Thema in der kommenden Sitzung mit dem Gemeinderat ansprechen werde. «Wir haben einen Leistungsvertrag mit der Stadt», erklärte er. Ein Meeting stehe demnächst an.

Auch die laufende Saison verheisst nicht gerade rosige Aussichten. Laut Urs Hauser budgetiert das KiB Einnahmen von 10 000 Franken – vorausgesetzt, es gibt keinen neuen Lockdown. Die vorsichtige Schätzung hat einen Grund: «Wir können das Haus auch in der kommenden Saison nicht mit 90 bis 100 Personen pro Anlass füllen», so Hauser. Maximal 60 bis 70 Personen seien derzeit gemäss Corona-Schutzkonzept erlaubt. Und das ist nach Ansicht von Kurt M. Gloor optimistisch. Die neue Saison ist zwar in vollem Gange – drei Veranstaltungen hat der Verein im September bereits durchgeführt. Pro Abend konnte der Verein aber nur 30 bis 40 Eintritte verzeichnen.

fko

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema