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Courgevaux-Kerzers mit klarem Ziel: «Wir wollen in die NLB aufsteigen»

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Mit acht neuen Spielerinnen, neuem Namen und eindeutigen Ambitionen – der FC Courgevaux-Kerzers startet nächste Woche mit dem Heimspiel gegen Lausanne-Sport in der 1. Liga der Frauen in die neue Saison.

Das beste Team des Kantons versucht den Frauenfussball in Freiburg auf ein neues Niveau zu hieven. «Das Ziel ist klar definiert, wir wollen in die NLB aufsteigen», sagt Alexander Reidy. Er ist Trainer des FC Courgevaux, oder besser gesagt des FC Courgevaux-Kerzers, wie die Mannschaft neu heisst, weil die beiden Clubs im Frauenbereich nun eng zusammenarbeiten. «Wir setzen uns mit der Zielsetzung selbst unter Druck, aber ich bin zuversichtlich, dass wir diesen Druck in positive Energie umwandeln können.»

Verstärkung aus der NLB

In die zweithöchste nationale Liga aufzusteigen ist alles andere als eine leichte Aufgabe: Nur der Gruppensieger schafft es in die Nationalliga B. Stellt sich die Frage: In welchen Bereichen ist das Team im Vergleich zur letzten Saison, als es den vierten Schlussrang belegte, besser geworden? «Wir sind in der Breite des Kaders klar besser, sind nun eine richtig homogene Truppe. Gleichzeitig haben wir auch in der Spitze an Qualität dazugewonnen.»

Trainer Alexander Reidy gibt seinen Spielerinnen Anweisungen.
Charles Ellena

Gleich acht Spielerinnen sind neu im Team. Darunter die Sensler Verteidigerin Martina Suter, die auf jahrelange Erfahrung in der NLB zurückblickt und letzte Saison mit dem FC Thun den Aufstieg in die Women’s Super League bewerkstelligte. «Sie bringt zusätzliche Routine und Klasse ins Team», sagt Reidy. Die übrigen Spielerinnen kommen aus tieferen Ligen, aus der 2., der 3. oder gar der 4. Liga. «Aber auch sie sind Verstärkungen. Viele haben früher in Auswahlen gespielt, es gibt einige positive Überraschungen.»

Im Schnitt 17 Spielerinnen am Training

Abgänge zu anderen Clubs gab es keine. «Die Vorbereitung haben wir mit einem grossen Kader in Angriff genommen. Das hat zu einem interessanten Konkurrenzkampf geführt und die Spielerinnen gepusht. Nun aber haben wir das Kader auf zwei Torhüterinnen und 20 Feldspielerinnen reduziert.» Die Spielerinnen, die den Cut nicht geschafft haben, spielen mit der zweiten Mannschaft in der 2. Liga.

Nie weniger als 13 Spielerinnen – die Trainings des FC Courgevaux sind stets gut besucht.
Charles Ellena

Dank des grossen Kaders verlief die Vorbereitung ganz nach dem Geschmack des Trainers: «Wir waren im Schnitt 17 Spielerinnen an den Trainings, nie weniger als 13.» Überhaupt gehört es zu den Stärken von Courgevaux-Kerzers, im Rahmen der Möglichkeiten möglichst professionell zu arbeiten. Nebst Reidy gehören zwei Assistenztrainer, ein Konditionstrainer und eine Mentaltrainerin zum Staff, die Partien werden intensiv mit Videoanalysen vor- und nachbereitet. Trainiert wird dreimal pro Woche.

Die Konkurrenz schläft nicht

Doch natürlich ist der FC Courgevaux-Kerzers nicht der einzige ambitionierte Club in der 1. Liga. Welche der übrigen elf Teams der Gruppe sind die grössten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg? «Sicher der FFV Basel, der letzte Saison Rang zwei belegte. Aber auch der FC Lausanne-Sport, der offenbar nun bereit ist, Geld in den Frauenfussball zu investieren. Renens, Ostermundigen und Oerlikon haben wohl ebenfalls gute Teams beisammen. Schön wäre auch, wenn das andere Freiburger Team, Vuisternens/Mézières, oben mitspielen könnte.»

Es sei schwierig, die Stärkeverhältnisse abzuschätzen. «Wir kennen die Transfers nicht genau, meist gibt es zu Saisonbeginn deshalb die eine oder andere Überraschung.» Entsprechend provisorisch sind mitunter die Zielsetzungen. «Wenn wir alles gegeben haben und es am Ende nicht zum Aufstieg reicht, werden wir halt in der darauffolgenden Saison einen neuen Anlauf nehmen. Hauptsache, der Siegeswille ist da.»

Voller Einsatz im Training.
Charles Ellena

Mehr Juniorinnen

Alexander Reidy geht es vor allem auch darum, dass Courgevaux-Kerzers in der Weiterentwicklung des Fussballs der Frauen im Kanton eine wichtige Rolle einnimmt. Die neue Zusammenarbeit hat das zementiert. «Wir sind froh, mit dem FC Kerzers einen Verein gefunden zu haben, der den Frauenfussball in der Region vorwärtsbringen will. Die Kooperation erlaubt es uns, Frauen und Mädchen jeglichen Alters die Möglichkeit zu geben, Fussball zu spielen.» Ein Bedürfnis, das stetig steigt und in Zukunft weiter steigen wird. «Die Anfragen im Juniorinnenbereich haben klar zugenommen. Die steigende Präsenz durch die aktuelle WM ist sicher ein Grund dafür. Einen noch grösseren Schub erwarte ich dann jedoch mit der EM 2025 in der Schweiz.»

Torhüterin Michelle Herren muss sich strecken.
Bild Charles Ellena

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