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Courlevon fusioniert im «Päckli»

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Die Gemeinde Murten wächst schon bald in Richtung Süden. Die vier kleinen Gemeinden Salvenach, Lurtigen, Jeuss und Courlevon wollen sich dem grossen Murten anschliessen. «Die fünf Gemeinden sind sich sehr sicher, dass sie fusionieren wollen», sagte Ammann Jeorge Riesen am Montagabend an der Gemeindeversammlung von Courlevon. Letzte Woche hat zwischen den fünf Gemeinden laut Riesen ein erstes offizielles Treffen stattgefunden.

Nur die fünf Gemeinden

«Die Gemeinden werden als Päckli in die Fusionsvorbereitungen gehen.» Falls weitere Gemeinden Interesse hätten, würden sie separat behandelt. Die Fusionsvereinbarung soll laut Riesen im Januar 2014 ausgearbeitet sein, im November 2014 werde es wahrscheinlich zur Abstimmung kommen. «Falls eine Gemeinde der Fusion nicht zustimmen würde, müsste noch einmal abgestimmt werden.» Klappt die Fusion, sind im November 2015 vorgezogene Wahlen geplant, damit die neue Gemeinde mit den neu Gewählten in die nächste Legislatur starten kann. Als Vorbereitung für den Zusammenschluss will die rund 300 Bürger zählende Gemeinde Courlevon im Herbst einen Dorfverein gründen. Dieser solle stehen, wenn die Fusion in Kraft tritt. So habe Murten einen Ansprechpartner im Dorf, sagte Gemeinderat Dominic Zuber dazu. Der Verein sei aber nicht nur für einen politischen Zweck gedacht, sondern soll auch gesellschaftliche Anlässe im Dorf organisieren.

Bevor sich Courlevon Murten anschliesst, will die Gemeinde ihr Schulhaus renovieren. Bereits im Dezember hat die Versammlung einen Kredit von 275 000 Franken für die Sanierung der Wohnung und der Terrasse genehmigt. Am Montag haben die Bürger auch der Erneuerung der grossen Schulstube für 10 000 und der Sanierung des Daches für 100 000 Franken zugestimmt. Dem Kredit für die Sanierung der Abwasserleitung in Coussiberlé von 40 000 Franken haben sie ebenfalls zugestimmt.

Gemeinde verkauft Land

Ein Geschäft, welches an der letzten Gemeindeversammlung für Diskussionen sorgte und deshalb vertagt werden musste, wurde am Montag diskussionslos durchgewunken. Die Gemeinde kann demnach eine Baulandparzelle an der Dorfstrasse verkaufen.

Rechnung: Weniger Steuern wegen tiefen Hypothekarzinsen

C ourlevon schliesst die Rechnung 2012 bei einem Gesamtertrag von rund einer Million Franken mit einem Defizit von 20 000 Franken ab. Die Einkommenssteuern sind gering rückläufig und entsprechen nicht mehr der vom Kanton vorgegebenen jährlichen Zunahme. Viele Bürger, die gleichzeitig Hausbesitzer sind, würden wegen den tiefen Hypothekarzinsen ihre Liegenschaften sanieren. Dies wirkt sich laut Ammann Jeorge Riesen auf die Einkommenssteuern aus. hs

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