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Creahm feiert das zehnjährige Bestehen

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Autor: Carole Schneuwly

Das Atelier Creahm blicke auf zehn intensive Jahre zurück, in denen es eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht habe, sagte Präsident Michel Jordan am Donnerstag anlässlich einer Medienkonferenz. Dazu zählen zahlreiche Kollektiv- und Einzelausstellungen in Freiburg, in der übrigen Schweiz, aber auch im Ausland, so etwa im Musée de l’art différencié in Lüttich, das aus dem dortigen Verein Creahm hervorgegangen ist.

Solche Ausstellungen trügen dazu bei, das Schaffen der Creahm-Künstler einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen. Ob man nun von «Art brut», «Art différencié» oder «Outsider-Kunst» spricht: Ziel des Ateliers Creahm ist, dieser Art von Kunst Anerkennung zu verschaffen. Dazu will man das Zehn-Jahr-Jubiläum nutzen, zu dem verschiedene Aktivitäten geplant sind.

Originale an Plakatwänden

Ab sofort hängen an den APG-Plakatwänden in der ganzen Stadt 20 Originalwerke in Weltformat. Die Unikate sind während zweier Wochen zu sehen und werden dann entfernt, um anderen Plakaten Platz zu machen. Dieses Spiel mit der Vergänglichkeit wird im Oktober mit 20 neuen Werken wiederholt.

Im Herbst führt Creahm im Kaleidoskop der Groupe E eine Ausstellung zum Thema Reisen durch. Die Künstlerinnen und Künstler zeigen Werke, die sie aus Koffern geschaffen haben. Vergleichbare Ateliers aus der Schweiz und aus dem Ausland wurden eingeladen, eigene Beiträge zu der Ausstellung zu liefern. Parallel zur Eröffnung der Ausstellung am 9. Oktober ist die Vernissage eines Buches geplant, in dem sich das Atelier und die Künstler vorstellen und in dem Werke abgebildet werden.

Am 7. November gehen die Feierlichkeiten mit einem Konzert im Nouveau Monde zu Ende: Erwartet wird dann die St. Galler Band «Die Regierung», die ausschliesslich aus behinderten Musikern besteht und im Raum Freiburg etwa an der Expo.02 in Murten auf sich aufmerksam gemacht hat.

Zukunft in Villars-sur-Glâne

Das Jubiläumsjahr ist das letzte Jahr, welches das Atelier Creahm im Espace Boxal in Freiburg verbringen wird. Seit einiger Zeit war man auf der Suche nach neuen, geräumigeren Lokalitäten. Nun sei man in Villars-sur-Glâne fündig geworden, gab Michel Jordan am Donnerstag bekannt: Ende 2008 oder Anfang 2009 werde man in den pfarreieigenen Pavillon des Jeunes ziehen. «Die Lösung ist ideal: Es gibt genug Platz, einen Ausstellungsraum und einen Rasenplatz, um draussen zu arbeiten.»

14 Frauen und Männer arbeiten derzeit regelmässig im Atelier Creahm. Sie werden unterstützt von den Künstlern Ivo Vonlanthen, Gisèle Poncet und Laurence Cotting, die das Atelier abwechselnd leiten. «Wir sind nicht da, um Anweisungen zu geben», betont Ivo Vonlanthen, der von Anfang an dabei ist. «Ich sehe mich mehr als kritischen Begleiter, der hilft, wo es nötig ist.» Viel brauche es meistens nicht: «Die Kreativität der Creahm-Künstler ist ungeheuer reich und unmittelbar.»

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