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CSP will ihren Sitz zurückholen

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Sieben Freiburger Nationalratssitze sind am 20. Oktober zu besetzen. Die CSP hat vor acht Jahren ihren Sitz verloren. «Wir würden ihn gerne zurückgewinnen», sagte Philippe Wandeler, Co-Präsident der freiburgischen Mitte links – CSP, gestern Abend an der Delegiertenversammlung seiner Partei vor knapp dreissig Mitgliedern. «Wichtig ist aber vor allem, dass wir den dritten Sitz der Linken, der vor vier Jahren verloren ging, ins linke Lager zurückholen.» Dazu geht die CSP erneut ein Linksbündnis mit SP, Grünen und EVP ein.

Ins Rennen um den verlorenen Sitz schickt die CSP vorderhand sechs Kandidatinnen und Kandidaten. Eine Kandidatin hat sich zurückgezogen, soll aber noch ersetzt werden. Der bekannteste Kopf auf der Liste ist wohl Benoît Rey: Der Stadtfreiburger ist seit 1996 Grossrat und hat das Freiburger Parlament 2016 präsidiert. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung Pro Infirmis Schweiz.

Ein bekanntes Gesicht ist auch Anita Johner-Tschannen; sie ist seit 2015 Gemeinderätin in Düdingen. Die 53-jährige Unternehmerin ist unter anderem Stiftungsrätin des Pflegeheims St. Wolfgang und Vorstandsmitglied der CSP Düdingen und der Bezirkspartei.

Auch Diego Frieden aus Villars-sur-Glâne tritt an; er ist politischer Sekretär und Vorstandsmitglied der CSP des Kantons Freiburg sowie Vorstandsmitglied der CSP Schweiz. Der 34-jährige Ökonom ist Zentralsekretär bei der Gewerkschaft Syna und sitzt im Vorstand der Gewerkschafts-Dachorganisation Travail-Suisse.

Ebenfalls auf der Liste ist der 47-jährige Emmanuel Bichet aus St. Aubin. Er war Delegierter des Roten Kreuzes und arbeitet jetzt als Schweizer Diplomat, dies im Jobsharing mit seiner Frau. Der 57-jährige Gérald Collaud aus Freiburg ist Lehr- und Forschungsrat an der Universität Freiburg. Er ist seit 2016 Mitglied des Agglomerationsrates.

Sophie Tritten, die Co-Präsidentin der kantonalen CSP, ist Generalrätin in der Gemeinde Gibloux. Die 42-jährige Juristin ist Generalsekretärin des Freiburger Personalverbands der Organisationen der Sozialen Institutionen (Fopis).

Zahlen und Fakten

Sitzverlust vor acht Jahren

Die Freiburger CSP war bis 2011 im Nationalrat präsent; damals sank ihr Wähleranteil auf 5,5 Prozent, und sie verlor ihren Sitz an die SP. Bei den Wahlen 2015 sackte sie in die Bedeutungslosigkeit ab: Sie kam noch auf einen Wähleranteil von 1,8 Prozent. Da auch die SP Verluste einfuhr, fehlten dem Linksbündnis rund 6,5 Wählerprozente. Dies kostete der Freiburger Linken ihren dritten Sitz im Nationalrat, den sie seit 1999 hielt. Abgewählt wurde die Murtnerin Ursula Schneider Schüttel; sie rutschte später nach.

njb

 

 

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