Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Cup-Spezialist gegen Favoritenschreck

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Fussball Es würde der Logik entsprechen, wenn die Cup-Trophäe des K.o.-Wettbewerbs an den FC Sitten geht. Die Rot-Weissen sind am höchsten einzustufen und gelten schweizweit als die Cup-Spezialisten schlechthin. Elfmal haben sie sich seit 1965 für den Final qualifiziert und all diese Endspiele siegreich gestaltet. Xamax und Biel hingegen warten immer noch auf ihren ersten Cupsieg.

Sion mit Mini-Trainingslager

Das eher unerwartete Halbfinal-Out des FCZ hat unter den Sitten-Fans eine Euphorie entfacht. Die Anhängerschaft lechzt nach dem nächsten Coup im Cup. Trainer Laurent Roussey liess sich von der Ekstase nicht anstecken. Als der Franzose zu Finalist Xamax befragt wurde, winkte er ab. «Wir dürfen nicht so weit vorausdenken», sagte Roussey. Er hütet sich davor, Biel zu unterschätzen: «Wir müssen uns vor Augen führen, dass uns nicht ein Unterklassiger begegnet, sondern jenes Team, das im laufenden Cup-Wettbewerb bereits Luzern und Titelverteidiger Basel eliminiert hat.» Roussey hat die Berner in deren letztem Meisterschaftsspiel (1:2-Niederlage in Delsberg) beobachtet. Er berichtete, Biels Kombinationsstärke in der Offensive habe ihn beeindruckt. Seine Formation kann als Argument dagegen halten, dass sie die statistisch beste Abwehr der Super League stellt.

Der Druck lastet so definitiv auf Sitten. Der allmächtige Präsident Christian Constantin würde wohl einen Ausrutscher nicht goutieren. Der angestrebte Platz im Europacup wäre in Gefahr. Um sich in Ruhe auf die wichtige Partie von heute (Anpfiff 20.15 Uhr) vorbereiten zu können, haben die Walliser ennet der Grenze in Evian ein Mini-Trainingslager eingeschaltet. Sitten kehrte am Wochenende von einem «Road Trip» zurück, der mit vier Punkten aus den Gastauftritten in Bellinzona und St. Gallen von Erfolg gekrönt war. Drei Spieler stehen dem Verein im ersten Cup-Heimmatch seit Dezember 2005 nicht zur Verfügung: Der beste Torschütze Dragan Mrdja fehlt noch lange nach seinem Kreuzbandriss von Mitte März, der Franzose Nicolas Marin ist ebenfalls verletzt, und der brasilianische Innenverteidiger Adailton sitzt eine Sperre ab.

Alt-Internationale auf der Trainerbank

Biel ist die Überraschung dieser Cup-Saison. Die Seeländer zählen zu den «grauen Mäusen» der Challenge League. Sie haben in der zweithöchsten Division eines der kleinsten Budgets (rund 1,6 Millionen Franken) und den zweittiefsten Zuschauerschnitt bei Heimspielen (729). Trainer Philippe Perret und sein Assistent Robert Lüthi, zwei Schweizer Alt-Internationale, verstehen es, aus bescheidenen Mitteln viel herauszuholen. Biel hat sich in der Challenge League seit dem Aufstieg im Sommer 2008 im Mittelfeld der Tabelle etabliert. Momentan ist das Team an 9. Stelle klassiert. Aufgrund schwacher Leistungen im April ist die Equipe in der Rangliste ein bisschen abgerutscht. Sie konnte aus den letzten vier Spielen lediglich einen Zähler ergattern. Biels Captain Nicolas Kehrli glaubt, dass dieser Durchhänger damit zu tun habe, dass in der Uhren-Metropole seit dem sensationellen 3:1-Sieg gegen Double-Gewinner Basel alle vom Cup-Halbfinal reden würden Hinsichtlich des Duells mit Sion hat der Innenverteidiger jedoch keine Bedenken: «Zu gross ist unsere Vorfreude und Bereitschaft. Wir wollen die Energie vom Erfolg gegen Basel aufs Feld mitnehmen.» Si

Meistgelesen