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CVP ruft zur Disziplin auf

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Autor: Nicole Jegerlehner

Neyruz Gefälligen Jazz spielte die Band, als die rund dreihundert CVP-Mitglieder und Sympathisanten am Donnerstagabend in den Saal des Restaurants Aigle Noir in Neyruz strömten. Vom grossen Interesse der Parteibasis an der Wahlveranstaltung wurde sogar die Parteispitze überrumpelt, und es mussten zusätzliche Tische aufgestellt werden.

«Warm ums Herz»

«Mir ist warm ums Herz, wenn ich in diesen vollen Saal blicke», sagte Thérèse Meyer-Kaelin. Die Co-Präsidentin der Kantonalpartei zog nach den nationalen Wahlen Bilanz: «Wir haben unser Ziel erreicht.» Denn Ständerat Urs Schwaller sei wiedergewählt worden, und die CVP Freiburg habe beide Nationalratssitze halten können. Meyer-Kaelin verschwieg nicht, dass die CVP ihre Sitze nur dank der Listenverbindung mit der Grünliberalen Partei (GLP) und der Bürgerlich-demokratischen Partei (BDP) hatte halten können. «Wir müssen realistisch sein und sehen, dass unser Wähleranteil gesunken ist.»

Sie rief die Anwesenden auf, bei den kantonalen Wahlen «unsere eigenen Kandidaten zu unterstützen». Bei den nationalen Wahlen hatte sich gezeigt, dass auf besonders vielen CVP-Listen die Namen parteifremder Kandidierender standen. Ständerat und Co-Präsident Urs Schwaller stiess ins gleiche Horn. Zwar unterlägen die kantonalen Wahlen eigenen Regeln. «Trotzdem – unterstützt unsere Kandidatinnen und Kandidaten, denn nichts ist im Voraus entschieden.»

«Keine Königsmacher»

Christophe Darbellay, Präsident der CVP Schweiz, besuchte die Freiburger Versammlung trotz Grippe. «Wir sind keine Königsmacher mehr», rief er in den Saal. «Wir sind nicht mehr so gross, dass wir auch Kandidaten anderer Parteien wählen könnten.» Die CVP verliere seit längerem an Wählerstimmen, obwohl sie die gleiche Politik betreibe wie die neuen Mitteparteien, die nun gewonnen hätten. «Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Partei auch für Aussenstehende wieder attraktiver wird.»

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