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CVP See erhält erstmals in ihrer Geschichte ein Co-Präsidium

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 Mit 67 Jahren wolle er neuen Kräften Platz machen, erklärte Theo Studer vergangenen Mittwoch an der Generalversammlung der CVP See/ PDC du Lac. «Und ich will wieder mehr Zeit für die Familie, den Beruf und die Hobbys haben», begründete er seinen Rücktritt. Der Murtner CVP-Politiker ist seit 1981 in verschiedene Mandate eingebunden: Während 14 Jahren amtete er als Gemeinderat, später als Grossrat im Kantonsparlament. Als Höhepunkt seiner vierjährigen Parteipräsidentschaft nannte er die Wahlen im 2011. «Das Wahljahr war enorm Energie raubend. Aber ich habe vom Vorstand, der sich sehr heterogen zusammensetzt, viel Unterstützung erfahren», blickte Studer zurück.

 Sie bedaure den Rücktritt von Theo Studer, der seine Funktion stets lösungsorientiert erfüllt habe, würdigte ihn Vizepräsidentin Yvonne Stempfel. «Aber Theo verlässt nur das Präsidium, nicht die CVP-Familie», betonte sie.

Mit Fritz Herren und Jacques Roggo setzt die CVP See nun auf ein Co-Präsidium: Während Herren seit 1985 für die CVP politisch aktiv ist und sich bereits zum zweiten Mal als Präsident der CVP See zur Verfügung stellt, sitzt Jacques Roggo erst seit zwei Jahren in der Partei ein. «Ich habe dem Co-Präsidium zugestimmt, um der frankophonen Bevölkerung des Seebezirks eine Stimme zu geben», begründete erseine Zusage. Gemeinsam wolle man die Partei optimal auf die kommenden Wahlen, insbesondere die Kantonalwahlen im 2016 vorbereiten.

Sich für den nächsten Wahlkampf rüsten, ist denn auch bei den Regionen der CVP See ein Thema, wie die jeweiligen Präsidenten in ihren Jahresberichten festhielten. Zudem will die Partei auch im 2013 wieder an verschiedenen Anlässen Öffentlichkeitsarbeit betreiben, wie etwa am Chilbi-Märit in Gurmels, dem Winzerfest im Vully oder dem Martinsmarkt in Murten.

Grossrat Daniel Riedo blickte an der Versammlung auf sein erstes Jahr im Kantonsparlament zurück: «Wir haben 160 traktandierte Geschäfte behandelt und die offenen Debatten fielen äusserst intensiv aus», zog er Bilanz. Auch das neue Schulgesetz kam zur Diskussion, sagte Riedo. mkc

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