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CVP stellt Empfehlung in Aussicht – aber nur unter klaren Bedingungen

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Autor: Carolin FOehr

Neyruz Im Falle eines zweiten Wahlgangs für die Staatsratsnominierung ist die Ausgangslage der CVP komfortabel: Die drei Bisherigen Isabelle Chassot, Beat Vonlanthen und Georges Godel haben am Sonntag gute bis sehr gute Noten vom Freiburger Volk erhalten. Ihre Wiederwahl bleibe oberste Priorität, sagte Co-Präsident Urs Schwaller zu Beginn der gestrigen Delegiertenversammlung in Neyruz.

Entscheiden mussten die Anwesenden nur, ob sie am 4. Dezember zusätzlich einen vierten bürgerlichen Kandidaten unterstützen wollen oder nicht. Weder der SVP-Mann Pierre-André Page noch der Parteilose Albert Bachmann kommen dafür infrage. Nach dem Rückzug des Seeländers Markus Ith bleibt also noch Maurice Ropraz.

Die Bedingungen dafür seien klar, so Schwaller: Eine Wahlempfehlung für den FDP-Kandidaten gebe es nur bei gegenseitiger und ausschliesslicher Unterstützung. Alles andere wäre ein strategischer Fehler. «Wir müssen in unseren Entscheiden auch bereits die nächsten Wahlen im Auge behalten», so Schwaller.

Mitte-Rechts stärken

Unter den Delegierten herrschte am Abend nach dem turbulenten Wahlsonntag Einmütigkeit: Wenn die CVP schon in einen zweiten Wahlgang um den Staatsrat steigen muss, sollte sie sich um eine Mitte-Rechts-Mehrheit bemühen. «Das Ergebnis des ersten Wahlgangs zeigt, dass die Bevölkerung mit der Arbeit der Kantonsregierung zufrieden ist», sagte Beat Vonlanthen. Das «pragmatische und zukunftsorientierte Team» sollte auch in Zukunft und in dieser Konstellation zusammenarbeiten können. Schliesslich wies Jean-Pierre Dorand darauf hin: «Die SP sollte sich gut überlegen, ob sie im Grossen Rat die Konsequenzen einer linken Kantonsregierung tragen will.» Die Versammelten überliessen dem Parteivorstand freie Hand für die kommenden Verhandlungen.

FDP muss sich entscheiden

Dabei sei aber noch nichts entschieden, erklärte Co-Präsident Urs Schwaller nochmals nach der Abstimmung. Eigentlich hatte er mit dem Entscheid der FDP bereits am gestrigen Abend gerechnet. «Das war aber nicht der Fall. Also warten wir ab, ob eine Wahlempfehlung gewünscht wird oder nicht.» Schliesslich sei es nicht an der CVP, den Bittsteller zu spielen.

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