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CVP stellt Massnahmenkatalog zur Landwirtschaftsförderung vor

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Autor: walter buchs

freiburg «Uns wirft man gelegentlich vor, zu wenig konkret zu sein. Mit den im Positionspapier zur Landwirtschaftspolitik vorgeschlagenen Massnahmen beziehen wir klare Positionen.» Mit diesen Worten hat CVP-Kantonalpräsident Emanuel Waeber am Mittwoch vor den Medien die Erarbeitung und Vorstellung des besagten Positionspapiers begründet.

«Wir sind uns bewusst, dass Landwirtschaftspolitik vor allem Bundesangelegenheit ist», stellte die politische Sekretärin, Grossrätin Gabrielle Bourguet, fest und ergänzte: «Wir wollen aber den Handlungspielraum auf kantonaler Ebene nutzen, um für unsere Bauernfamilien konkrete Verbesserungen zu erwirken.» Es gehe darum, die Rahmenbedingungen zu erhalten, damit der Absatz qualitativ einwandfreier inländischer Produkte nicht durch die Einfuhr ökologisch problematischer Lebensmittel gefährdet werde.

«Für die Partei ist die Erhaltung einer starken und produktiven Landwirtschaft zur Gewährleistung unserer Versorgungssicherheit wichtig», betonte Grossrat Christian Ducotterd, Präsident der Landwirtschaftskommission der CVP. Darüber hinaus trage die Freiburger Landwirtschaft zur «Instandhaltung der Landschaft und zum Tourismus bei, was für unseren Kanton einen nicht zu unterschätzenden Trumpf darstellt.»

Vorschläge auf kantonaler und Bundesebene

Konkret will die Kantonalpartei dahingehend wirken, dass in Zusammenarbeit mit den kantonalen und eidgenössischen Mandatsträgern alles unternommen wird, damit «die aktuell zugunsten der Landwirtschaft zur Verfügung gestellten Mittel aufrechterhalten bleiben», gab Christian Ducotterd bekannt.

Auf Bundesebene sollen die Direktzahlungen beibehalten werden und die Auszahlung künftig in mehreren Tranchen erfolgen, um so Liquiditätsengpässe bei den Landwirten zu verhindern. In dem im vergangenen Jahr vorgestellten Vierjahresbericht der Landwirtschaft habe der Staatsrat bereits Ziele formuliert. Hier wolle die Partei darauf achten, dass die zur Erreichung dieser Ziele benötigten Mittel in den Voranschlägen auch bereitgestellt werden, so Ducotterd.

Wie der Präsident der Landwirtschaftskommission der Partei weiter sagte, wird die Schaffung eines Fonds zugunsten der Unterstützung von Läden und Märkten, wo einheimische Produkte vermarktet werden, geprüft. In welcher Form dies geschehen soll, sei noch nicht festgelegt. «Unser Land muss wieder zu einer Logik der Produktionsnähe finden», so Ducotterd.

Dann sollen die Bedingungen verbessert werden, unter denen Bauernfamilien in den Genuss der Verbilligung von Krankenkassenprämien kommen. Weiter sollten die Gemeinden in der Ortsplanung darauf achten, dass fruchtbares Landwirtschaftsland der «produktiven Landwirtschaft» erhalten bleibt.

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