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Da bleibt mir die Spucke weg

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Autor: frank stettler

Ich bin perplex. Alex Frei, der Torgarant der Schweizer Fussball-Nati, seit der EM 2004 in Portugal und der unsäglichen Spuckaffäre auch das «Lama» genannt, will zurück in die Heimat zum FC Basel wechseln. Ja bin ich denn «bekloppt»? Okay, sein Verhältnis mit Dortmund-Trainer Jürgen Klopp scheint nicht das beste zu sein. Wie sonst ist es zu erklären, dass der mit dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete ehemalige ZDF-Experte (mal ehrlich, an der Seite unseres drögen Ex-Schiris Urs Meier hätte selbst Mutter Beimer ‘ne gute Falle gemacht) regelmässig den paraguayischen Chancentod Nelson Valdez (85 Spiele für den BVB, 11 Tore) dem helvetischen Knipser (74 Spiele, 34 Tore) vorgezogen hat? Aber deshalb dem Ausland den Rücken zukehren? Nein, das hätte ich vom vermeintlich ach so ehrgeizigen Alex nicht erwartet. Ein Skandal sowas!

Anders als die mehr oder weniger gescheiterten (dafür umso mondäneren) Heimkehrer Hakan Yakin und Johan Vonlanthen hat sich ein Alex Frei im Ausland durchgesetzt. Mit seiner Klasse könnte er in jeder europäischen Top-Liga anheuern. Indes, mit 30 Jahren im besten Fussballer-Alter und auf dem Zenit seines Schaffens, zieht er die beschauliche Super League und das FCL-Exil-Stadiönchen Gersang in Emmenbrücke oder das Brügglifeld in Aarau den modernen, proppenvollen Bundesliga-Arenen vor. Oder ist es ganz einfach die Gewissheit auf einen Stammplatz neben dem Bewegungs-Legastheniker Marco Streller? Da bleibt mir die Spucke weg.

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