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Dampfen für das Kyoto-Protokoll

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Hannes Währer

Neuenegg Rund 100 moderne Einfamilienhäuser könnten mit den 200 000 Litern Heizöl, welche die Wander AG in Zukunft einspart, geheizt werden. Um diesen Spareffekt zu erzielen, hat die Wander AG in Neuenegg am Mittwoch einen neuen Dampfkessel für rund 1,3 Millionen Franken eingebaut. Das Sparvolumen entspricht acht Prozent des gesamten Energieverbrauchs der Firma. Dampf ist der wichtigste Energielieferant für die Produktionsprozesse des Lebensmittelherstellers. Ein grosser Teil der Einsparungen wird durch eine Wärmerückgewinnungsanlage erzielt. «Die Anlage kann in nur fünf Jahren amortisiert werden», erläuterte Markus Krienbühl, Leiter Personaldienst, an einer Medienkonferenz. Obwohl die seit 2008 eingeführte CO2-Abgabe des Bundes auf fossile Brennstoffe nicht ausschlaggebend für die technische Neuerung gewesen sei, profitiert die Firma davon. Betriebe, die effiziente Energiesparmassnahmen umsetzen, werden von der CO2-Abgabe befreit.

In den letzten Jahren hat die Firma, vor allem bekannt für die Produktion von Ovomaltine, rund 30 Millionen Franken in ihre Produktionsstätten investiert und dabei ökologische Kriterien berücksichtigt. Mit einer verbrauchsärmeren Klimaanlage konnte der Energieverbrauch weiter gesenkt werden.

Die Wander gehört seit 2002 zur Associated British Foods. «Das Projekt für die Erneuerung des Dampfkessels wurde in der Schweiz entwickelt», so Krienbühl. Die Entscheidung zur Umsetzung sei jedoch durch die Aktionäre in England gefällt worden. Der positive Entscheid sei darauf zurückzuführen, dass ökologische Investitionen sich heute bezahlt machen würden.

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