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Daniel Haenni

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Ich glaube daran, dass es im Leben eine ausgleichende Gerechtigkeit gibt. Das Leben hat ja nie nur positive und schöne Seiten. Ich hoffe doch, dass niemand nur Negatives erleben muss. Ich glaube deshalb, dass es nach schwierigen Erfahrungen irgendwann wieder aufwärtsgeht. Die Frage ist, in welchem Zeitfenster sich das Blatt zum Guten wendet. Das Leben ist wie ein Pendel. Man weiss nicht, wie weit und wie lange es in eine Richtung ausschlägt. Irgendwann schwingt es aber wieder zurück.

Vielleicht ist mein Glaube auch durch meinen Beruf geprägt. Der Tod ist das Extremste, was ein Mensch erleben kann. Ich komme viel mit Menschen in Kontakt, die einen nahen Angehörigen verloren haben. Das prägt das Verhältnis zum Leben. Man realisiert, dass nicht alle Menschen 80-jährig werden können. Unsere vermeintlich grossen Probleme relativieren sich vor dem Hintergrund des Todes. Was bedeutet schon auf das ganze Leben gesehen ein verpasster Zug? Ich erlebe in meinem Beruf auch relativ oft, dass sich aus der schmerzlichen Erfahrung eines Verlustes neue Chancen entwickeln.

Meine Haltung gibt mir eine Zuversicht, die mir über schwierige Zeiten hinweghilft. Vor einigen Jahren hatte ich gesundheitliche Probleme, die mein Leben gefährdet haben. Diese Erfahrung hat mein Leben verändert. Ich lebe bewusster und bin weniger auf Details fixiert. Ich lebe auch spontaner und setze meine Träume schneller um. Schon lange wollte ich einmal an das originale Military Tattoo in Edinburgh. Nun habe ich mir zwei Tickets für den nächsten August gekauft. Man muss seine Träume leben. Schliesslich man weiss nie, wie lange man dafür Zeit hat.»

sos

In der Adventszeit fragen die «Freiburger Nachrichten» jeden Tag eine andere Person nach ihrem Glauben.

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