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Dank dem, was eigentlich eine Schnapsidee war, kam in Murten doch noch Fastnachtsstimmung auf

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Die Murtner Fastnächtlerinnen und Fastnächtler sind am Wochenende auch ohne fünfte Jahreszeit in Partylaune gekommen. Sie feierten einfach zu Hause, und viele nutzten dazu das Angebot von Gastroabend@home.

Das Coronavirus hat der traditionellen Murtner Fastnacht zum zweiten Mal in Folge einen Strick gedreht. Selbst die Beizen sind an diesem Samstagabend geschlossen. Oder etwa doch nicht? Um den Fastnächtlern trotz schwieriger Zeiten etwas zu bieten, heckte ein ­Ad-hoc-Organisationskomitee der Fastnachtsgesellschaft Murten (FGM) eine Alternative zum traditionellen Gastroabend aus: in Form eines Take-away-Menüs, das bei einem der acht teilnehmenden Gastrobetrieben im Voraus bestellt werden konnte. «Was ursprünglich eine Schnapsidee war, ist zum Riesenerfolg geworden», sagt Martin Zbinden, FGM-Marketing-­Obmann, zum Gastroabend@home.

Wegen der grossen Nachfrage boten die Restaurants sogar mehr Menüs an, als eigentlich vorgesehen waren. Insgesamt seien 666 Menüs über die Tresen gegangen, sagt er. Eine Ausweitung des Angebots auf den Freitagabend, dem eigentlichen Gastroabend in Murten, stand kurz im Raum. Doch der Entscheid, für diesen einmaligen Event gezielt auf den Samstag zu setzen, sei richtig gewesen, zieht Zbinden Bilanz. Zu den Menüs konnten auch Tischbomben mit 15 Videobotschaften der FGM und deren Fastnachtscliquen bestellt werden. 222 Tischbomben sorgten laut Zbinden in den Stuben für Partystimmung und farbige Papierschnipsel.

Die Fastnachtsgesellschaft zieht durchwegs eine positive Bilanz

Der unverhoffte Erfolg des Gastroabend@home zeige, wie gut die Murtner Fastnacht und die hiesigen Wirte in der Region verankert seien und von der Bevölkerung unterstützt würden, sagt Stefan Büschi, der Präsident der Fastnachtsgesellschaft Murten. Das Take-away-Angebot wurde im Vorfeld der Fastnacht breit kommuniziert und hat wohl auch zur ziemlich entspannten Ambiance während der drei «fastnächtlichen» Tage mitgeholfen. Die Cliquen zeigten Disziplin und die Polizei vermehrt Präsenz. Laut Büschi wurden keine grösseren Ansammlungen oder Zwischenfällen registriert. Support erhielt auch die Fastnachtsplakette 2021 der jubilierenden Glögglifrösche. «Es gingen alle 700 silbernen Exemplare über den Ladentisch», sagt Büschi. Und blickt nun erwartungsvoll auf die Fastnacht 2022, die hoffentlich wieder im gewohnten Rahmen stattfinden kann. 

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