Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Dank freiwilligen Arbeitsstunden ist das Stellwerk repariert

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Es war ein Jahr mit extremen Tiefs und Hochs», sagte Präsident Beat Winterberger an der Generalversammlung des Vereins Stellwerk Kerzers. Etwas vom Schlimmsten passierte in der Nacht auf den 24. März 2012: Bei einem Weichenumbau der SBB wurden aus Unwissenheit die unterirdischen Kabelkanäle zerstört. Das Stellwerk konnte bei Führungen nicht mehr in Betriebgenommen werden. Dank demGenie von Vorstandsmitglied Markus Vollack und einem schier übermenschlichen Einsatz des harten Kerns können etwa 50 Prozent der Funktionen wieder vorgeführt werden, erklärte der Präsident. Es werde jedoch noch einiges zu tungeben. Dafür wendeten die freiwilligen Helfer rund 406 Zusatzstunden auf, zusätzlich zuden 547 Arbeitsstunden bei dengeplanten Einsätzen.

«Wir vollzogen praktischdie Totalerneuerung sämtlicherDrahtseilverbindungen. Damit haben wir in den nächsten 25 Jahren keine Erneuerungsarbeiten an der Seilzuganlage mehr durchzuführen», schrieb der Technische Leiter Markus Vollack im Jahresbericht.

Im Oktober erhielt der Verein den Förderpreis 2012 der Schweizerischen Gesellschaftfür Kulturgüterschutz. «Die erste öffentliche Anerkennung für unseren Einsatz zugunsten des historischen Stellwerks», sagte Beat Winterberger.

Eine Neuerung gibt es in den Statuten. Der Verein gilt nun als gemeinnützig: Zuwendungen können von den Steuern abgesetzt werden.

Mehr zum Thema