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Dank ihm leiden die Bösinger nie Durst

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Autor: Anton JUngo

Schwerpunkt der 78. Aktionärsversammlung der Wasserversorgung AG Bösingen war der Präsidentenwechsel. Jakob Schmutz, früherer Ammann von Bösingen, hatte auf seinen 70. Geburtstag hin seine Demission angekündigt. Während 37 Jahren, also fast während der Hälfte ihres Bestehens, hat er die Geschicke jener Gesellschaft mitgetragen, die einen grossen Teil der Bevölkerung von Bösingen mit Trinkwasser versorgt.

Peter Portmann neuer Präsident

Wohl als Ehrerbietung für die Verdienste des abtretenden Präsidenten hatten sich 46 der 95 Aktionäre zur Versammlung eingefunden. Die Gemeinde Bösingen besitzt 40 Prozent des Aktienkapitals und hat mit der Wasserversorgungsgesellschaft einen Leistungsvertrag abgeschlossen. Die Versammlung wählte Peter Portmann, bisheriger Vizepräsident, zum neuen Präsidenten. Dem abtretenden Präsidenten verliehen die Aktionäre das Ehrenpräsidium.

Jakob Schmutz wurde 1975 in den Verwaltungsrat und 1979 zu dessen Präsidenten gewählt. «Das Bestreben, Bösingen mit genügend gutem Trinkwasser zu versorgen, war während deiner ganzen Amtszeit das höchste Ziel. Darin hast du viel Energie und Kraft gesteckt», betonte Peter Portmann bei der Ehrung des abtretenden Präsidenten. Nach Wasserreserven liess er auf dem Gebiet der Gemeinde Bösingen suchen. Die grosse Trockenheit 1976 führte aber dazu, dass Bösingen selbst nicht mehr über genügend Trinkwasser verfügte. Deshalb wurden mit Schmitten und später mit Heitenried, die beide Wasser von der Sodbachquelle beziehen, Lieferverträge abgeschlossen.

Das Schicksal und Wohl des Zweckverbandes Sodbach sollte Jakob Schmutz in Zukunft stets ein besonderes Anliegen bleiben. 1985 hat sich die Wasserversorgung Bösingen AG nicht nur in den Zweckverband eingekauft. Es wurde von Heitenried her über Schmitten ins Reservoir Fendringen auch eine Transportleitung gebaut.

Weitsichtige Führung

Der Weitsicht des Präsidenten ist es zu verdanken, dass die Wasserversorgung der grossen Entwicklung, die Bösingen in den vergangenen Jahrzehnten erlebte, immer einen Schritt voraus war. Wie Peter Portmann erwähnte, wurde das Versorgungsnetz ständig erweitert und erneuert und die Reservoiranlagen ausgebaut (vgl. Kasten). Gilt es doch, eine Bevölkerung von über 3000 Einwohnern mit Trinkwasser zu versorgen, den gewerblichen und industriellen Betrieben Wasser zu liefern und die Betriebsbereitschaft der rund 120 Hydranten sicherzustellen.

Die Trinkwasserversorgung sei eigentlich eine Kernaufgabe der Gemeinde, meinte Peter Portmann. «Die Delegierung dieser Aufgabe an die Wasserversorgung AG war bei dir immer in besten Händen», richtete er dem abtretenden Präsidenten auch den Dank der Gemeinde aus.

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