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Dankbar für den Dienst an der Schweiz

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Dankbar für den Dienst an der Schweiz

Alt Bundesrat Joseph Deiss spricht über die Grundsätze seines politischen Wirkens

Anlässlich seiner Verabschiedung hat alt Bundesrat Joseph Deiss den CVP-Politikern ans Herz gelegt, sich bei ihrem politischen Handeln weiterhin auf die christliche Soziallehre abzustützen. Dem Populismus und der opportunistischen Anpasserei hat er erneut eine klare Absage erteilt.

Autor: Von WALTER BUCHS

Die CVP Schweiz nutzte die Delegiertenversammlung vom Samstag im Forum Freiburg, um sich parteiintern formell von ihrem alt Bundesrat Joseph Deiss zu verabschieden. Seine Würdigung wurde vom Carmina-Chor gesanglich umrahmt. Der Geehrte verzichtete bewusst darauf, eine Bilanz seiner Tätigkeit zu ziehen. Er erläuterte vielmehr die Grundzüge und Grundsätze, die sein politisches Handeln bestimmt haben.

«Ich habe dem Land gedient»

Der Ende Juli aus der Landesregierung zurückgetretene Freiburger unterstrich, dass die Schweiz aufgrund der Werte, welche sie der Bevölkerung bietet, «ein grosses Land» sei. Er nannte dabei die Sicherheit, die demokratischen Institutionen, den inneren Frieden und den Beitrag zum äusseren Frieden, Kreativität und moderne Einrichtungen. Er sei stolz, dass er zur Erhaltung und zur Mehrung des Wohlstandes habe beitragen dürfen.Joseph Deiss betonte, dass ihm die CVP die notwendigen Werte gegeben habe, um diese Politik zu betreiben. Die Partei werde ihre Rolle behalten, wenn sie weiterhin zu ihren Werten steht. Auch wenn das Umfeld für die CVP schwieriger geworden sei, sei es nicht an der Zeit, an der Verantwortung und der Verpflichtung der christlichen Partei für das Land zu zweifeln. Diese Werte, geprägt von Menschenwürde, Freiheit und sozialer Verpflichtung, kämen ja nicht von ungefähr. Es seien die gleichen Werte, die Europa geformt haben.Die CVP dürfe stolz sein, so der Freiburger alt Bundesrat weiter, dass sie «als staatstragende Partei» diese Werte verwalten und weiterhin in den Dienst dieses Landes und seiner Institutionen stellen dürfe. Dazu bemerkte er, dass man mit der humanitären Tradition nicht nach Belieben umspringen dürfe. Er warnte auch vor jenen, die den Staat aushungern und ihm so die Mittel entziehen wollen, auch seinen Verpflichtungen zum Aufbau anderer Länder und Völker nachkommen zu können. Damit spielte er auf die bevorstehende Abstimmung vom 26. November über das Osthilfegesetz an.

Hohe Sozial- und Fachkompetenz

Alt Nationalrat François Lachat nahm die Würdigung seines langjährigen politischen Weggefährten vor. Um dies zu tun, seien ihm sechs Schlüsselkompetenzen von Joseph Deiss in den Sinn gekommen, erläuterte der Jurassier: «Menschlichkeit, angereichert mit Integrität, Hartnäckigkeit im Handeln, Aufrichtigkeit, Einfachheit, Genügsamkeit sowie die Fähigkeit, Entwicklungen gedanklich vorwegzunehmen. Er bedankte sich auch für die Freundschaft, die Joseph Deiss vielen Menschen schenkt. Wenn er jeweils frage: «Wie geht es?», dann sei dies nicht bloss eine Höflichkeitsfloskel, sondern ein aufrichtiges Nachfragen nach der Befindlichkeit.Zu Beginn der Versammlung hiess Kantonalpräsident Emanuel Waeber die CVP-Delegierten in Freiburg willkommen. Zum «erfolgreichen Wirken» von Joseph Deiss nannte er als Beispiele den Beitritt der Schweiz zur Uno und die Festigung des bilateralen Weges mit der EU. Auch seien die zahlreichen Wirtschaftsreformen nicht zu vergessen, die zum Ziel haben, den Platz der Schweiz als Exportland zu festigen.

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