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Darf man töten, um andere zu retten?

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«Wenn ich jetzt nicht schiesse, werden Zehntausende sterben», schreit der Pilot Major Lars Koch ins Mik­rofon. In Sekundenschnelle hat er eine Entscheidung zu treffen, die sein Leben grundlegend verändern wird. Was ist passiert? Terroristen haben einen voll besetzten Airbus gekapert mit dem Ziel, das Flugzeug in die ausverkaufte Münchner Allianz-Arena stürzen zu lassen. Dort verfolgen 70 000 Zuschauer das Länderspiel Deutschland – England. Der Kampfjet-Pilot erhält den Befehl, den Airbus vom Kurs abzudrängen. Dies aber gelingt ihm nicht. Nun steht Lars Koch vor einem grossen Dilemma: Soll er sich an das Luftsicherungsgesetz halten, das verbietet, unschuldige Menschen zu töten, um andere zu retten? Oder soll er seinem Gewissen folgen? Das Verteidigungsministerium als oberste Instanz hat das Abschiessen abgelehnt. Koch entscheidet sich aber, sich dem Terror nicht auszuliefern, und feuert die Rakete ab, die in die Lufthansa-Maschine einschlägt. Die Fussballfans hat er gerettet, aber dafür sterben 164 Menschen im Flugzeug.

Nach der Landung wird Lars Koch verhaftet und vor Gericht gestellt. «Darf ein Mensch töten, um andere zu retten?», das ist die Frage, die es nun zu beantworten gilt. Gestellt hat sie der Autor und ehemalige Strafverteidiger Ferdinand von Schirach 2015 in seinem ersten Theaterstück «Terror». Im Oktober 2016 verfolgten sieben Millionen Zuschauer die Verfilmung des Gerichtsdramas am Fernsehen. Diesen Donnerstag bringt das Theater Orchester Biel Solothurn eine Bühnenfassung ins Equilibre. Es ist dies das letzte Stück von Theater in Freiburg in der Saison 2016/2017.

il

Equilibre, Freiburg. Do., 27. April, 19.30 Uhr. Vorverkauf bei Freiburg Tourismus: Telefon 026 350 11 00.

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