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Das Armutsrisiko soll «rasch erkannt» werden

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Der Bundesrat hat die Ergebnisse des nationalen Programms zur Prävention und Bekämpfung von Armut 2014– 18 publiziert. Der Bund spricht weitere 500 000 Franken für die Armutsbekämpfung. Caritas bezeichnet das Engagement jedoch als «mutlos». Fünf Jahre lief das nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut. Dafür hat der Bund gemeinsam mit den Kantonen, Städten und Gemeinden sowie Nichtregierungsorganisationen neun Millionen Franken investiert.

Im Bericht zeigt sich der Bundesrat über die Zusammenarbeit und Vernetzung erfreut, da diese sich durch das Programm verbessert habe. Ebenso habe das Programm gezeigt, dass das Investieren in die Armutsbekämpfung eine «wirksame und kostengünstige Alternative zu späteren Transferzahlungen in Form von Sozialleistungen» sei. Die Investitionen werden sich in Zukunft jedoch auf 500 000 Franken pro Jahr beschränken – fünf Jahre lang, wie der Bundesrat fürs Erste beschlossen hat. Diese finanzielle Reduktion bezeichnet Caritas Schweiz als «mutlos». Der Bundesrat verzichtet ebenso auf ein Armutsmonitoring, da das Bundesamt für Statistik bereits Untersuchungen zur Entwicklung der Armut in der Schweiz durchführte und auch Berichte darüber publizierte. Caritas Schweiz hat laut Mitteilung unter anderem damit Mühe: Sie findet, ein Armutsmonitoring sei unbedingt nötig, «um neue Entwicklungen rechtzeitig zu erfassen und rasch wirksame Massnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Armut zu entwickeln». Für Caritas Schweiz ist nach dem Bericht des Bundesrats klar, dass dessen Massnahmen nicht für eine angemessene Armutsbekämpfung reichen.

kath.ch

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