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Das Autobahndach soll Stadtteile verbinden

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6500 Menschen leben im Stadtfreiburger Quartier Jura-Torry-Miséricorde. Trotzdem hat der Quartierverein nur gerade 300 Mitglieder. Um dies zu ändern, will der Verein nächstes Jahr in die Offensive gehen. An der ordentlichen Generalversammlung vom Dienstagabend stellte Vizepräsident Christoph Raemy den anwesenden 28 Mitgliedern des Vereins das Flugblatt vor, auf dem für den genera­tio­nen- und herkunftsübergreifenden Zusammenhalt geworben wird, den ein Quartierverein schaffen kann. «Unser Quartierverein deckt ein grosses Gebiet ab», sagte Raemy. «Die verbindenden Element bleiben dabei die Kinder und das Jura-Schulhaus.» Im Rahmen des Projekts «Bildungslandschaft» habe die Stadt bereits eine Karte des Quartiers geschaffen, auf der die verschiedenen Treffpunkte und Aktivitäten für Kinder zusammengefasst seien. Um die Verbindung der Bewohner zu ihrem Quartier zu stärken, lädt der Verein die Bevölkerung nun ein, das Quartier aus ihrer Sicht darzustellen. «Das kann zum Beispiel ein Vergleich von früher und heute sein, es kann sich aber auch um die Menschen oder die Multikulturalität drehen», so Raemy.

Ein Verein im Umbruch

«Der Verein ist im Umbruch», sagte Präsidentin Clau­dine Sautaux. Mit Laurent Praz und Henri Cuennet traten zwei langjährige Vorstandsmitglieder zurück. Neu in den Vorstand gewählt wurden ­Hanan Hammouchi, François Gigon, Gabriel Verga und Vincent Winkelmann.

Unter dem Traktandum Diverses meldete sich eine ­Bürgerin, die beobachtet hatte, dass am Grenadierweg die Abfallsäcke zum Teil lange nicht abgeholt würden. «Ich glaube, die Lastwagen kommen nicht durch, weil die parkierten Autos so gross sind, dass sie gar nicht in die vorgesehenen Felder passen», sagte sie.

Ein Mitglied beschwerte sich, weil aufgrund der Arbeiten an der Murtenstrasse nun der Verkehr über die General-Guisan-Allee umgeleitet und die Kinder durch den zusätzlichen Verkehr gefährdet würden. Syndic Thierry Steiert antwortete, dass es unausweichlich sei, den Verkehr umzuleiten, wenn Bauarbeiten gemacht würden. «Auch wenn in Ihrem Quartier Strassenarbeiten verrichtet werden, wird zwangsläufig ein anderes Quartier Ihren Verkehr absorbieren müssen», meinte Steiert. Er informierte die Vereinsmitglieder zudem über Unterhaltsarbeiten an den Gas- und Wasserleitungen der General-Guisan-Allee und der Brunnenstrasse und einen neuen Flüsterbelag auf der General-Guisan-Allee.

Zukunftsvisionen

An einem anschliessenden runden Tisch berichteten ­Joana de Weck, Generalsekretärin des Raumplanungs­amts und Projektbeauftragte von Chamblioux-Bertigny, und der Projektleiter Jocelyn ­Bottinelli über die Möglichkeiten und Visionen der geplanten Autobahnüberdachung. Samuel Rey brachte seine Sichtweise als Architekt und Künstler ein, und Alexandre François vom Unternehmen Losinger Marazzi erzählte von seiner Erfahrung im nachhaltigen Städtebau. Für de Weck stellt die Autobahnüberdachung eine Chance dar, die verschiedenen Stadtteile zu verbinden. «Wir befinden uns noch ganz am Anfang des Prozesses, so ist auch die Länge der Überdachung noch unbekannt», hielt Bottinelli fest. Jemand aus dem Publikum kritisierte: «Der Stadt fehlt eine Vision.» Joana de Weck betonte daraufhin, dass das Projekt versuche, sich nach aussen zu öffnen. «Es ist allerdings schwierig, die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt zu inte­grieren», sagte sie.

«Der Quartierverein deckt ein grosses Gebiet ab. Verbindend bleiben die Kinder und das Jura-Schulhaus.»

Christophe Raemy

Vizepräsident

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