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Das Autobahndach wird 1,1 Kilometer lang

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Noch ist unklar, wann genau die Autobahn A 12 rund um Freiburg überdacht werden soll. Doch es liegen bereits die ersten Ideen für die Siedlung vor, die dereinst auf dem Autobahndach entstehen soll. Laut Mitteilung des Freiburger Staatsrats wird ein Stadtpark die Siedlung prägen. Diese Idee hätten im Wettbewerb «Masterplan Chamblioux-Bertigny, Studienauftrag» die meisten Teams unterbreitet.

80 Hektaren

Zur Erinnerung: Mitten in diesem dicht besiedelten Gebiet in den Gemeinden Freiburg, Granges-Paccot, Givisiez und Villars-sur-Glâne soll die Autobahn A 12 zwischen den Anschlüssen Freiburg-Nord und Freiburg-Süd überdacht werden, so dass eine neue, freie Fläche von rund 80 Hektaren entsteht.

Am Wettbewerb zum Masterplan nahmen Arbeitsgemeinschaften von Weltrang teil; unter anderen machte das ­renommierte Büro Herzog und de Meuron aus Basel mit, das beispielsweise den Roche-Turm in Basel oder das Vogelnest, das Nationalstadion in Peking, entworfen hat.

Nun hat die Jury ihren Bericht samt Empfehlungen zum Wettbewerb vorgelegt. Die Mitglieder unterstrichen den grossen Reichtum der Überlegungen zur Gestaltung eines urbanen Pols auf dem neu entstehenden Gebiet, das einen möglichen Ausbau des Kantonsspitals einschliesst. Diese Arbeit soll es nun ermöglichen, den zu überdeckenden Autobahnabschnitt zu definieren und das Vorprojekt zu starten.

Angesichts der Komplexität des Themas und des Umfangs der zu untersuchenden Bereiche haben die internationalen Teams für die Entwicklung von Vorschlägen zu so unterschiedlichen Themen wie Städtebau, Landschaft, Mobilität und nachhaltige Entwicklung laut Medienmitteilung «einen ausserordentlich grossen Einsatz geleistet».

2050 bis 2060

Der Perimeter soll etappenweise entwickelt werden. Der genaue Fahrplan ist dabei noch offen: «Die Projektpartner müssen den genauen Zeitplan mit 2050–2060 als Endpunkt noch miteinander vereinbaren», steht in der Medienmitteilung.

Klar ist, dass sich die Siedlung auf beiden Seiten der Chassotte-Brücke entwickeln wird. Im südwestlichen Sektor des Perimeters wird ein «Gesundheits- und Arbeitspol» gebildet. So soll es möglich sein, dass das Kantonsspital dorthin verlagert wird. Auch soll die Arbeitszone Moncor erweitert werden können.

Als optimale Länge für das Autobahndach erachten alle Projektpartner – gestützt auf die Überlegungen des Expertengremiums – 1,1 Kilometer als geeinigt. Noch muss aber geklärt werden, wo genau das Bauwerk beginnt und wo es ­endet. Nun werden die Vor­projektstudien in Angriff genommen.

njb

Die Wettbewerbseingaben und zahlreiche Informationen rund um das Projekt des Autobahndachs sind unter www.fr.ch/chamblioux zu finden. Im Herbst organisiert der Kanton eine Ausstellung der Arbeiten mit den Entwicklungsempfehlungen.

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