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Das Bad in der Freiburger Menge

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Mittlere Brücke, gestern kurz nach 12 Uhr: Am südwestlichen Saaneufer betritt eine Freiburger Delegation in Anzügen und Krawatten die Brücke, angeführt von Staatsratspräsident Georges Godel (CVP) und dem Freiburger Stadtammann Thierry Steiert (SP). Von Nordwesten her kommt der Gesamtbundesrat, in lockerer «Wanderkleidung». Auf der Mitte der Brücke treffen die beiden Gruppen symbolträchtig aufeinander. Händeschütteln, Küsschen hier, Küsschen da, man lacht, man scherzt. «Schön, dass ihr uns durchlässt», sagt Bundespräsident Alain Berset (SP).

Es war der Auftakt zu einem einstündigen Treffen mit der Bevölkerung, das anschlies­send in der Halle des Kraftwerks Ölberg über die Bühne ging. Die Eingänge wurden flankiert von zwei Musikformationen, die die Vielfältigkeit des einheimischen Musikschaffens darstellten: rechts eine Rockband der Gustav-Akademie, welche die bundesrätlichen Ohren mit Soul-, Blues- und Rap-Klängen verwöhnte, links ein Alphornquintett, bei dem Alain Bersets Mutter, Grossrätin Solange Berset (SP), mitspielte. Der Sohnemann winkte ihr zu und war sichtlich gerührt.

«Die Mittlere Brücke ist ein schönes Symbol für die Zwei­sprachigkeit unserer Stadt, das Treffen passt gut hierher.»

Thierry Steiert

Freiburger Stadtammann

 

Für alle Anwesenden war dieser Bundesratsbesuch etwas ganz Besonderes. «Das ist eine sehr schöne Gelegenheit, den Kanton Freiburg in all seiner Vielfalt zu präsentieren», sagte Staatsrat Jean-Pierre Siggen (CVP). «Es ist fantastisch, dass unsere jungen Musiker vor der Landesregierung persönlich musizieren dürfen», meinte Gerhard Andrey, Vizepräsident der Grünen Schweiz und Präsident des Trägervereins der Gustav-Akademie. «Die Mittlere Brücke ist ein schönes Symbol für die Zweisprachigkeit unserer Stadt, deshalb passte das Treffen gut hierher», bemerkte Thierry Steiert.

«Es ist eine grosse Ehre für uns, hier zu sein», meinte der Keyboarder und Sänger Gjon Muharremaj. «Ich bin heute hier, um dem Bundesrat für seine hervorragende Arbeit zu danken», sagte Carlo Todde aus Freiburg. «Einen besseren Ort für so einen Anlass als hier direkt am Röstigraben hätte man sich nicht vorstellen können», sagte Claudia Gfeller-Vonlanthen aus St. Antoni. «Ich wünsche mir vom Bundesrat, dass er genau auf die Rap-Texte hört, denn es sind Stimmen aus dem jungen Volk», ergänzte Ma­rian­ne Oppliger aus Murten. Nach einer knappen Stunde war das Spektakel auch schon wieder vorbei, und in zwei Minibussen fuhr der Bundesrats­tross weiter.

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