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«Das Baugesuch ist zonenkonform»

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Autor: Imelda Ruffieux

Düdingen Am 3. März ist auf der Gemeindeverwaltung Düdingen eine Petition mit 1016 Unterschriften gegen die geplante Frischbetonzentrale in den Quartieren Halta und Schürli eingereicht worden. Sie verlangt, dass der Gemeinderat den Bau verhindern soll.

Keine Verhinderung möglich

Der Gemeinderat könne der Petition nicht Folge leisten, heisst es nun in der Stellungnahme der Düdinger Behörden. «Weil das Baugesuch im Schürli zonenkonform ist und weil eine Verhinderung einer Missachtung der Rechtssicherheit, der Planungsverlässlichkeit und des Eigentumsschutzes gleich käme.»

Die Petitionäre hatten auch verlangt, dass allenfalls an einer Gemeindeversammlung über das Geschäft entschieden werden soll. Hier verweist der Gemeinderat darauf, dass die Verbindlichkeit für ein solches Vorgehen im Rahmen einer laufenden Aufsichtsbeschwerde gegen den Gemeinderat geprüft werde.

Neue Arbeitsplätze geplant

Wie der Gemeinderat mitteilt, hat zum neuen Standort Schürli der Umstand beigetragen, dass auch die Firma Von Mühlenen einen Ausbau ihres Betriebs plant und rund 20 bis 40 neue Arbeitsplätze schaffen will. Um dies realisieren zu können, ist das Unternehmen auf die ursprüngliche Parzelle der Romag bzw. der Frischbeton AG angewiesen.

«Der Gemeinderat nahm seine Verantwortung in Bezug auf die Wirtschaftsförderung d. h. zur Schaffung von Arbeitsplätzen wahr und arbeitete eine Vereinbarung aus, mit der sowohl den ortsplanerischen Zielen der Gemeinde wie den unternehmerischen Zielen der beiden Privatfirmen entsprochen werden kann», heisst es in der Stellungnahme.

Mit der Frischbeton AG wurde eine Vereinbarung eingegangen, dass diese ihre ursprünglich erworbene Parzelle südlich der Industriestrasse an die Firma Von Mühlenen verkauft. «Dadurch können beide Unternehmen ihre Werke bauen bzw. ausbauen und gesamthaft bis zu 40 neue Arbeitsplätze schaffen», hält der Gemeinderat fest.

In der Stellungnahme heisst es weiter, dass ein Umweltbericht bestätigt, dass der zu erwartende Verkehrs- und Betriebslärm des geplanten Betonwerks unterhalb der Grenzwerte liege. Das Werk werde zudem mit schallhemmenden Materialien ausgestattet.

Zum Verkehrsaufkommen hält der Gemeinderat den Argumenten der Petitionäre entgegen, dass das Frischbetonwerk einen täglichen Zusatzverkehr von rund 40 Lastwagen erzeugen werde. «Heute wird dieser Bereich von rund 6000 Fahrzeugen pro Tag befahren. Die Verkehrszunahme ist somit unter einem Prozent.»

Extra-Zufahrt

Die Anlage werde eine besondere Zufahrt erhalten, und die Fahrzeuge dürften nur von der Industriestrasse bis zur eigens für das Werk erstellten Zufahrtsstrasse fahren. Ausserdem seien bei der Ein- und Ausfahrt Sicherheitsmassnahmen geplant.

Die Befürchtungen in Bezug auf die Wohnqualität kann der Gemeinderat nicht nachvollziehen. Auch das Argument, dass die Entwicklung der Zone Bahnhof Nord durch das Projekt beeinträchtigt werde, lassen die Düdinger Behörden nicht gelten. «Im Gegenteil, mit der Verlegung des Standortes ins Schürli kann die vom Gemeinderat angestrebte zukünftige Entwicklung dieser Zone sichergestellt werden.»

Die Bonnstrasse verfüge über ein Trottoir, und die Lastwagen der Frischbeton würden diese Strasse höchstens auf einer Länge von ca. 80 Metern befahren. «Auf der Zu- und Wegfahrt zwischen dem Frischbetonwerk und der Autobahn befindet sich kein Wohngebäude. Bis zur absehbaren Realisierung der Verbindungsstrasse Birch-Luggiwil kann der Verkehrsfluss bei der Zufahrt in den Autobahnzubringer tatsächlich etwas erschwert werden», heisst es in der Stellungnahme.

Diese Antwort auf die Petition sei als Stellungnahme und nicht als Entscheid zu werten, hält der Gemeinderat zum Schluss fest.

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