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Das Besetzerfestival wird zum Straffestival

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Elf Strafbefehle hat der Freiburger Staatsanwalt Frédéric Chassot ausgestellt–gegen acht Männer und drei Frauen zwischen 23 und 34 Jahren. Sie alle sind an einer Aktion beteiligt gewesen, bei der das ehemalige Kino Corso in der Freiburger Innenstadt hätte besetzt werden sollen.

«Festival intersquat»

In der Nacht auf den 27. Juli 2012 stellte die Kantonspolizei Freiburg fest, dass sich mehrere Personen aus der Hausbesetzerszene in Freiburg aufhielten: Sie waren eigens für das «Festival intersquat» angereist. Gegen Mitternacht marschierte die Gruppe von der Schützenmatte Richtung Kino Corso; dabei verdeckten einige ihr Gesicht mit einem Schal oder einem Tuch. Der Oberamtmann beauftragte die Polizei, die Festivalbesucher daran zu hindern, ein Gebäude in der Stadt Freiburg zu besetzen.

Auf der Flucht

Als die Gruppe in das ehemalige Kino Corso eindringen wollte, trat die Polizei in Erscheinung, und die Hausbesetzer flohen. Die Polizei nahm trotzdem zahlreiche Besetzer fest–erst auf der Perollesstrasse, als sie noch auf der Flucht waren, später an verschiedenen Orten der Stadt.

Geldstrafe

Nun hat der Staatsanwalt sie mittels Strafbefehl verurteilt, meist zu bedingten Geldstrafen von 10 bis 40 Tagessätzen mit einer zweijährigen Bewährungsfrist. Drei kamen mit Bussen von 200 Franken davon. Ein 29-jähriger Mann aus dem Kanton Freiburg erhielt wegen zahlreicher Vorstrafen eine unbedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen à zehn Franken. njb

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