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Das Beste aus zwei Welten vereint

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Die Idee, zwei scheinbar unvereinbare Musikrichtungen zu vereinen, hatten die Brüder Frédéric und Manuel Oberholzer schon, als sie die Band Black Cargoes 2004 gründeten. Manuel ist in der Elektroszene bestens bekannt als DJ Feldermelder, Frédéric nahm lieber die Gitarre in die Hand, aber irgendwie musste es doch klappen, zusammen zu spielen. Die ersten Versuche endeten in einer EP 2004 und der CD «Alas», die im Jahr 2005 aufgenommen wurde. Ganz zufrieden waren die beiden mit dem Ergebnis allerdings nicht. «Wir wollten damals unbedingt eine Platte herausbringen, das war etwas überhastet», betrachtet Frédéric die Aktion rückblickend.

Für die neue Scheibe haben sich die Brüder Zeit gelassen, es sind neue Bandmitglieder dazugestossen, Bassist Mario Weiss (Ex-Tasteless) und Schlagzeuger Grégoire Quartier von Cortez. Der eigentliche Prozess von ersten Aufnahmen bis zum endgültigen Abmischen von «Glass» hat rund ein Jahr gedauert. Gespannt harrten die vier aus, bis Produzent Sacha Ruffieux der Platte den letzten Schliff verpasst hatte.

CD-Taufe im Bad Bonn

Die zwölf Lieder kommen düster daher – Postrock wäre ein passendes Stichwort -, wären da nicht die tragenden elektronischen Klänge. Besonders stolz ist Frédéric auf das Lied «Mars». «Das ist bereits die 18. Version, den Song habe ich schon 1998 geschrieben, aber irgendwie waren wir mit dem Endprodukt nie so ganz zufrieden. Endlich ist es uns gelungen!», freut sich der Sänger und Gitarrist. Grosses Lob gibt es von den Oberholzer-Brüdern für Sacha Ruffieux: «Das Fonderie-Studio ist grossartig verbessert worden, wir waren überrascht, wie perfekt un-ser Sound nach der Verarbeitung klang», erinnert sich Manuel.

Der Ort für eine würdige Präsentation des Ergebnisses war schnell gefunden: «Es kam eigentlich nur das Bad Bonn in Frage. Schliesslich ist das ?Bonn? so was wie unser zweites Wohnzimmer», so Manuel. In Freiburg hätten sie vielleicht neue Leute angesprochen, aber als «Seisler» freuen sich die Brüder natürlich auf den Club in Düdingen.

Umweg übers Ausland

Trotz Auftritts auf bekanntem Terrain, mit vielen CD-Verkäufen rechnen die Black Cargoes nicht. «Wir werfen niemandem etwas vor, unsere Gesellschaft hat sich in Richtung des Gratis-Down-loads entwickelt. Als Band schmerzt es aber schon, wenn man eine Platte mit viel Aufwand produziert, für die nachher kaum jemand bezahlen will», bedauert Frédéric. Jammern wollen die Freiburger aber nicht, andere Gruppen haben sie auf neue Ideen gebracht. «Einige Schweizer Indie-Bands sind über den Umweg ins Ausland bekannt geworden, Gruppen, die in der Schweiz nicht ernst genommen wurden. Plötzlich haben die zwei, drei Konzerte in London oder in Deutschland gespielt, und die hiesigen Musikinteressierten hatten eine andere Meinung, im Stile von ?wenn die in London spielen, müssen sie ja gut sein?.»

Nun zieht es also auch die Black Cargoes an neue Ufer. Anfang 2009 soll es losge-hen, am besten eine ganze Tournee durch Deutschland, Belgien, Frankreich und Spanien. Kontakte gebe es bereits, auch dank der internationalen Bekanntheit von Manuel Oberholzer in seiner Funktion als DJ Felder- melder. «Ich war beispielsweise schon einige Male in Belgien, da könnten wir auf jeden Fall mal hin», meint Manuel.

CD-Vernissage: Bad Bonn, Düdingen. Sa., 27. September, 21.30 Uhr.

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