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Das Burgbühl hat Kurs aufgenommen

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Als Simone Cotting und Heribert Käser vergangenen Herbst die Leitung des Bildungszentrums Burgbühl in St. Antoni übernahmen, erwartete sie eine anspruchsvolle Aufgabe: das mit finanziellen Sorgen konfrontierte BZB wieder auf Kurs zu bringen (die FN berichteten). «Ein Dampfer, der nach Norden unterwegs ist, kann nicht urplötzlich nach Süden gesteuert werden», sagt Käser. «Für ein solches Manöver braucht es Zeit und eine Menge Arbeit.»

Gegen aussen hin geöffnet

Im Falle des BZB ist die Co-Leitung seit einem Dreivierteljahr mit dem Richtungswechsel beschäftigt – ein Prozess, in dem erste Erfolge verzeichnet werden konnten, wie Käser erläutert: «Die Abläufe in den Bereichen Übernachtung, Verpflegung, Raumvermietung und Veranstaltung – in denen wir unsere Dienstleistungen hauptsächlich anbieten – sind neu gegliedert und strukturiert worden. Heute weiss jeder Mitarbeiter genau, was seine Aufgaben sind.» Der Bösinger ist froh, dass die Leitung hierbei auf die Unterstützung zahlreicher Personen zählen konnte, denen das Burgbühl am Herzen liegt: «Das hat uns die schwierige Arbeit erleichtert.»

Weil die im Burgbühl vorhandene Infrastruktur umfassend und in gutem Zustand sei, bestehe ihre Aufgabe nun in erster Linie darin, das BZB-Angebot bekannt zu machen, erklärt Simone Cotting: «Weil es eine kirchliche Stiftung ist und während langer Zeit hauptsächlich kirchliche Anlässe beherbergte, sind viele Menschen nur am Rand mit dem Burgbühl in Kontakt gekommen.» Die Öffnung gegen aussen, die bisher in erster Linie mittels eines neuen Internetauftritts erfolgte, habe im Bereich von Hochzeiten, Geburtstagsfesten und Klassentreffen bereits erste positive Spuren hinterlassen. «An den Wochenenden sind wir jeweils ausgebucht», so die Wünnewilerin.

Um die Belegung des Hauses aber auch unter der Woche zu stärken, hat die Co-Leitung diverse Massnahmen ergriffen. So wurden die 19 Zimmer des Hauses in verschiedene Standard- und Preiskategorien eingeteilt und über das Online-Buchungstool «booking.com» zugänglich gemacht. «Damit liess sich bereits eine wesentliche Steigerung der Auslastung erzielen», lobt Käser: «Wir wünschen uns zwar noch etwas mehr, das Angebot ist aber auch erst seit März online.»

Bildungsangebote für KMU

Seit einigen Monaten wird in der Küche des Burgbühls auch wieder selber gekocht. «Das ermöglicht uns, flexibler auf die Wünsche unserer Kunden einzugehen», erklärt Cotting: «Gruppen, die ihre Verpflegung vorher ausserhalb des BZB bezogen haben, essen nun bei uns.» Auch für Kunden, die selber kochen möchten, hat das Bildungszentrum eine Lösung erarbeitet: Sie kommen im Viktor-Schwaller-Haus unter.

Noch in Planung befindet sich der Bildungsbereich. Hier wolle man ab Herbst einen Schwerpunkt auf Angebote für KMU legen, sagt Käser: «Wir möchten Menschen zusammenbringen und ihnen Dienstleistungen anbieten, die ihnen helfen, ihr Leben im geschäftlichen und privaten Bereich einfacher zu gestalten.» Die Ideen, wie das BZB mit seinen bis zu 120 Seminar-, 80 Verpflegungs- und 50 Übernachtungsplätzen in Zukunft konkret genutzt werden könnte, dürften der Co-Leitung nicht so schnell ausgehen. Wichtig erscheine ihr hierbei, dass das Bildungszentrum durch wiederkehrende Veranstaltungen ein Gesicht erhalte und sich seine Nähe zu den Deutschfreiburger Pfarreien bewahre, sagt Cotting: «Sie waren immer für uns da. Wir wollen auch für sie da sein.»

Frühlingsfest

Das Bildungszentrum Burgbühl im feierlichen Rahmen erleben

«Viele Menschen wissen gar nicht genau, welche Möglichkeiten das Burgbühl für sie bereithält», sagt Co-Leiterin Simone Cotting. Um die Angebote des Bildungszentrums Burgbühl und des Viktor-Schwaller-Hauses der Öffentlichkeit zu präsentieren, laden die Verantwortlichen nächsten Samstag, 13. Mai, zum Frühlingsfest. Dabei stehen den Gästen die Räumlichkeiten und der Park in St. Antoni den ganzen Tag zur Erkundung offen.

Im Forum erhalten die Besucher Einblick ins Bildungszentrum von früher (Filmpräsentation von Karl Buchs um 11 und 14.30 Uhr) und von heute (Infoanlass um 13.30 Uhr). Einen Einblick in ihr Schaffen am Burgbühl gewähren die Tanzgruppe St. Antoni (10.30 Uhr), die Freya-Heilpflanzenschule (Park-Rundgang um 11 und 15 Uhr) sowie Künstlerin Veronika Dick (11.30 und 14 Uhr). Musikalischer Höhepunkt des Frühlingsfests ist der Auftritt der Volksmusik-Gruppe Hutätä (11.30 Uhr). Neben einem Wettbewerb und einer Tombola sorgt Drehorgelmusikant Rolf Biedermann für Unterhaltung. Den ganzen Tag über ist im BZB zudem für Verpflegung und ein Kinderprogramm mit Schminken, Märli, Spiel und Spass gesorgt.

mz

 

Bildungszentrum Burgbühl, St. Antoni. Sa., 13. Mai, 10 bis 16 Uhr.

 

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