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Das Care Team See/Lac-Sense ist auf der Suche nach Geldgebern

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«Es waren sehr viele Stunden und sehr viel Papier», sagt Irène Neuhaus. Die Co-Präsidentin des Care Teams See/Lac-Sense spricht von der Zusammenführung der beiden Teams See/Lac und Sense, die vor rund einem Jahr beschlossen wurde. An der Arbeit der Mitglieder, die psychologische Erste Hilfe für Opfer von Unfällen oder Unglücken und für deren Angehörige oder Augenzeugen bieten, habe sich dadurch nicht viel geändert. Aber die ganze Administration habe zusammengeführt und der Auftritt vereinheitlicht werden müssen. Zudem hatte sich der Verein um eine Zertifizierung des Nationalen Netzwerks Psychologische Nothilfe bemüht, die er im Februar erhalten hat.

Das nächste Projekt steht nun fest: «Wir brauchen in Zukunft einen Partner, der uns kontinuierlich finanziell unterstützt», sagt Neuhaus. Das kantonale Amt für Bevölkerungsschutz zahlt derzeit die Ausbildung der sogenannten Care Giver; aber für ihre Einsätze erhalten sie kein Geld vom Kanton. Der Verein finanziere sich hauptsächlich aus Spenden unter anderem von den Kirchen sowie Beiträgen von den Ambulanzen See und Sense, erklärt Neuhaus.

Stabile Rechnung

Die Rechnung 2017, die den Mitgliedern an der Generalversammlung am Dienstag in Gurmels präsentiert wird, war stabil. Die Einnahmen deckten momentan die Ausgaben, sagte Co-Präsidentin Neuhaus. Die Teams See und Sense rückten zu 34 Einsätzen aus und begleiteten dabei 98 Personen direkt. Bei zwei Einsätzen in einer Schule und einer Firma wurden jeweils rund 100 Personen in Gruppen betreut, wie es im Jahresbericht heisst.

Rund 25 aktive Mitglieder zählt das Care Team momentan. Neuhaus setzt in den nächsten Jahren auf ein stetiges Wachstum bei den Mitgliederzahlen – hoffentlich auch dank der Hilfe des Kantons. Sie sagt aber: «Zu viele neue Mitglieder aufs Mal können wir gar nicht ausbilden und integrieren.» Interesse sei da; der Verein erhalte viel positives Feedback aus der Bevölkerung.

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