Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das Dementi von Mattias Ritola

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Für die schwedische Zeitung «Sportbladet» ist klar: Mattias Ritola kehrt im Januar in sein Heimatland zurück. Der Spieler sei sich mit dem Club aus Leksand einig. Dass der Transfer bisher noch nicht zustande gekommen sei, liege nur an steuertechnischen Gründen sowie an seinem Arbeitgeber der letzten Saison, Skellefteå, den er trotz einem weiterlaufenden Vertrag aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme verlassen hatte. Weil der 29-jährige Schwede an der Menière-Krankheit leidet, die von Schwindelanfällen gekennzeichnet ist, die während Flügen zunehmen, zog er den Standortwechsel in die Schweiz vor. Hierzulande sind die Distanzen zwischen den Spielorten geringer als in Schweden, weshalb ausschliesslich mit dem Bus an die Spiele gereist wird.

«Ich habe mit niemandem gesprochen»

Längst sprangen weitere Medien aus Schweden auf diesen Zug auf und verkündeten die vorzeitige Rückkehr Ritolas in die SHL. Dieser indes dementierte gestern entsprechende Meldungen. «Das sind Gerüchte. Ich habe mit niemandem gesprochen. Ich weiss nicht, woher diese Informationen kommen. Vielleicht wusste die schwedische Presse währe der Nationalmannschaftspause nichts anderes zu schreiben», erklärte Ritola. Auch sein Trainer Larry Huras verneinte einen vorzeitig Abgang seines Stürmers. «Ritola wurde ja fast bei jedem schwedischen Team angekündigt. Es ist wohl sein Agent, der diese Gerüchte verbreitet.» Der Spieler selbst beteuerte, dass er seinen Zweijahres-Vertrag in Freiburg erfüllen wolle. «Das ist jedenfalls mein Plan.»

Trotzdem: Wo Rauch ist, ist auch ein Feuer, besagt eine Redensart. Dies gilt wohl auch in diesem Fall, zumal Ritola im Gottéron-Dress bisher nicht vollends überzeugen konnte. Obwohl technisch beschlagen und im Bandenkampf solide, ist der offensive Output des schwedischen Internationalen mit vier Toren und elf Assists in 25 NLA-Spielen mässig. «Ritola arbeitet hart. Aber als ausländischer Flügel musst du in dieser Liga Punkte produzieren», bestätigt Huras, der dem Schweden immerhin eine aufsteigende Tendenz bescheinigt. Ritola seinerseits räumt ein, dass er zu viele Hochs und Tiefs hatte, die mitunter der Tatsache geschuldet sind, dass er immer wieder verletzt war. Nachdem er seinen Fingerbruch auskuriert hatte, fehlte er zuletzt etwa im Viertelfinal-Rückspiel der Champions Hockey League und auch am Dienstag in Kloten schied er im ersten Drittel mit einer Blessur aus. «Ich verspürte Schmerzen im Nacken.»

Platz auf der Tribüne droht

Von der Bande aus sah Ritola dann, wie seine Teamkollegen den ersten Sieg seit sechs Partien ins Trockene brachten. «Das war unheimlich wichtig.» Er sei überzeugt, dass die Niederlagenserie am Ende auch ihr Gutes hatte. «Man lernt viel daraus, wenn man einen Weg aus einem Loch findet.» Dazu trage auch der Sportpsychologe Dr. David Scott bei, der bisher nur über Skype mit der Mannschaft kommuniziert hat. «Das ist eine gute Sache. Es tut immer gut, eine neue Stimme zu hören, wenn es den negativ behafteten Alltagstrott zu durchbrechen gilt.»

Nicht positiv sehen für Ritola die unmittelbaren Aussichten auf Einsätze in den beiden letzten Spielen vor Weihnachten heute zu Hause gegen die ZSC Lions und morgen beim SC Bern aus (siehe Kasten rechts). «Zu der Situation mit den fünf Ausländern gibt es nicht viel zu sagen. Der Trainer entscheidet, wer spielt. Ich bin wieder fit und spielbereit.» Sollte Ritola des Öfteren auf der Tribüne Platz nehmen müssen, dürfte dies die Gerüchteküche noch zusätzlich anheizen. Der Januar steht vor der Tür: Bald wird sich deshalb erweisen, ob die Schlagzeilen in der schwedischen Presse nicht doch mehr als Zeitungsenten gewesen sind.

Vorschau

Wohl mit Picard und Mauldin gegen die Lions

Nachdem am Dienstag in Kloten das eine Zürcher Team der NLA geschlagen hatte werden können, sind heute (19.45 Uhr) die ZSC Lions im St. Leonhard zu Gast. «Lässt man die technisch starken Lions spielen, wird es schwierig. Darum müssen wir viel Druck ausüben», sagt Larry Huras, der gestern ein fakultatives Training angesetzt hatte. «Unsere Akkus müssen voll sein, wollen wir gegen diese Zürcher bestehen.» Der Gottéron-Trainer erwartet, dass sich die Gäste nach der 1:6-Niederlage im Spitzenkampf gegen den SCB rehabilitieren wollen. Die Freiburger dürften mit dem Team auflaufen, das Huras eigentlich bereits für Kloten vorgesehen hätte. Der Amerikaner Greg Mauldin, der am Dienstag im Morgentraining von einem Puck im Gesicht getroffen wurde und kurzfristig passen musste, ist wieder einsatzbereit und dürfte auf Kosten von Mattias Ritola ins Line-up zurückkehren, zumal Huras nicht auf den kanadischen Verteidiger Alexandre Picard verzichten will. «Kommt hinzu, dass Mauldin die Linie mit Roman Cervenka und Michal Birner besser ergänzt als Ritola, der die Tendenz hat, den Puck lange zu halten.»

fs

Gottéron – ZSC Lions 19.45

EV Zug – SCL Tigers 19.45

Servette – SC Bern 19.45

Lugano – Lausanne 19.45

Ambri – Kloten 19.45

Davos – Biel 19.45

Der heutige Gegner

Die Fakten zu den ZSC Lions

Die Lions haben 17 der letzten 20 Spiele in Freiburg verloren.

In der laufenden Saison ist der ZSC auswärts erfolgreicher (36 Punkte) als zu Hause (30 Punkte).

Die Auswärtsstärke ist umso bemerkenswerter, wenn berücksichtigt wird, dass Zürich in der Fremde das am meisten bestrafte Team ist (im Schnitt 16,1 Minuten).

Die Lions verloren in dieser Saison alle bisherigen Spiele gegen Gottéron (zweimal in der Meisterschaft, einmal im Cup).

Mehr zum Thema