Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das Dorf steht noch immer unter Schock

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Auch zwei Tage nach der Explosion in Lugnorre bleibt die Unfallursache unklar. Wie Kantonspolizei-Sprecher Bernhard Vonlanthen gestern auf Anfrage erklärte, läuft die Untersuchung nach den Hintergründen weiter. Am Samstagabend war in einem Gebäude in der Gemeinde Mont-Vully ein bisher unbekannter Stoff explodiert. Ein Brand war die Folge. Zwei junge Männer aus dem Dorf hatten mit einem Winkelschleifer einen Metallkasten bearbeitet und den Unfall ausgelöst.

Grosse Betroffenheit

Laut Syndic Pierre-André Burnier steht die Gemeinde noch immer unter Schock. Vor allem die Dorfjugend, Freunde und Schulkollegen der Verletzten, seien schwer betroffen vom Ereignis. Die Gemeinde habe den Hilfskräften vor Ort Unterstützung gewährt. So habe sie der Feuerwehr, der Ambulanz, dem Care-Team und den anderen Beteiligten während des Einsatzes Räumlichkeiten als Basis zur Verfügung gestellt. Das habe einen effizienten Austausch in einer Ausnahmesituation ermöglicht. Soweit man dies unter den traurigen Umständen so bezeichnen könne, habe die Zusammenarbeit vor Ort gut funktioniert, so Burnier.

«Unsere wichtigste Aufgabe war jedoch, die Familien der Betroffenen und die Nachbarn auf ihrem schweren Weg zu begleiten.» Natürlich habe man die betroffenen Familien und die beiden Jugendlichen im Dorf gut gekannt. Das Geschehene sei für alle schmerzlich und nur schwer zu ertragen. «Wir haben den Betroffenen gesagt, dass sie sich mit ihren Anliegen jederzeit an uns wenden können.» Er sei beeindruckt von der Solidarität, die er nach dem Unfall unter der Dorfbevölkerung wahrgenommen habe. Zwar habe es Schaulustige gegeben, welche sich unmittelbar nach der Explosion an den Unfallort begeben hätten, «doch sie haben einen respektvollen Abstand eingehalten und die Rettungskräfte nicht bei ihrer Arbeit gestört».

Nun versuche das Dorf, so bald wie möglich in die Normalität zu kommen, so Burnier, «schliesslich können wir nicht ändern, was passiert ist». Aber es sei klar, dass es noch lange dauern werde, bis Ruhe einkehre.

fca

Mehr zum Thema