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«Das Eidgenössische 2016 ist eröffnet»

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 Gestern Abend ist das Eidgenössische Schwingfest Estavayer 2016 mit einer Eröffnungszeremonie gestartet. Bei sommerlichen Temperaturen luden die Organisatoren zumFestakt, einer farbenprächtigen Präsentation von freiburgischen Traditionen.

Die Eröffnungszeremonie des Eidgenössischen Schwingfestes 2016 begann mit einem Umzug in der sechseckigen Arena auf dem Flugplatz Payerne. Den Anfang machte das Cadre Noir et Blanc, die berittene Garde des Kantons Freiburg. Die Gruppe hatte erstmals ihre neue, restaurierte Kutsche dabei. Dahinter fuhr der Sechsspänner der Brauerei Feldschlösschen mit seinen Brauereipferden. Sie brachten die Augen der Kleinen im Publikum zum Leuchten und deren Eltern erstmals zum Klatschen. Ebenfalls beeindruckt waren die Zuschauer von den Schaukämpfen der Gruppe Just for Smiles – Menschen mit Behinderung, die während zehn Wochen das Schwingen einstudiert hatten und das Gelernte gestern demonstrierten.

Umrahmt von Reifschwingern–sie zeigten einen Brauch, der aus dem Seebezirk kommt–sprach Staatsratspräsidentin Marie Garnier das Motto von Estavayer 2016 an, die Traditionen: «Gerade in Zeiten der Unsicherheit geben sie Perspektiven und Verankerung.» Es sei heute besonders wichtig, Brücken zu bauen. Sie freute sich über die Besucher aus der ganzen Schweiz. «Dieses Fest gibt uns die Gelegenheit, ihnen die Schönheiten unseres Kantons zu präsentieren.» Die Syndique von Payerne, Christelle Luisier, zeigte sich stolz, dass ihre Stadt ein Fest der Freude und Begeisterung empfangen dürfe. «Es überschreitet Grenzen. Wir alle teilen hier die gleichen Werte: Respekt, Fairplay, Demokratie und Zusammengehörigkeit.»

Bilder der Tradition

Rund 25 000 Menschen liessen es sich nicht nehmen, gestern Abend kostenlos dieser Premiere beizuwohnen: Noch nie war eine Schwingerarena schon am Vorabend des eigentlichen Schwingfestes Schauplatz einer Feier gewesen. Rund 1000 Darsteller – Sänger, Schauspieler, Tänzer und Musiker – traten in der Arena an einem eineinhalbstündigen Festakt auf. In sechs Bildern brachten sie dem Publikum das näher, was den Kanton Freiburg ausmacht: seine zahlreichen Traditionen, seine kulturelle Vielfalt und sein Brauchtum.

Freiwillige mit 170 Fahnen der Freiburger Bezirke und Gemeinden umrahmten eine Szene mit dem Mädchen Isabelle, das mit ihrem Götti symbolisch den Röstigraben überschreitet, eine angebliche Grenze zwischen Sprachen und Mentalitäten. Dabei wurden der zweisprachige Seebezirk und die Poyabrücke als verbindende Elemente zwischen den Kulturen und Konfessionen des Kantons präsentiert.

«Besonders stolz»

Nichts von ihrer Müdigkeit liessen sich die 16 Mädchen und jungen Damen der Chränzlitrachtengruppe Düdingen anmerken. Um 13.30 Uhr hatten sie ihre prächtigen und schweren Feiertagstrachten angezogen. Rund vier Stunden später traten sie würdevoll und stolz in die Arena. Ihre Mission: Sie begleiteten die Kutsche, die morgen Sonntag die Bundesräte Johann Schneider-Ammann und Guy Parmelin in die Arena fahren wird und gestern Staatsratspräsidentin Marie Garnier hereinfuhr. «Unsere Trachten gehören zu den schönsten und ältesten in der Schweiz», sagte die Leiterin der Gruppe, Esther Schwaller. «Wir sind stolz, mit unserem Auftritt als Botschafterinnen des Sensebezirks diesen hier vertreten zu dürfen.»

Das «Lyoba» aus Tausenden von Kehlen

Für die meisten im Publikum war dies wohl eine weitere Premiere: der Reigen von Stäffis-am-See, ein Tanz, der in Estavayer-le-Lac seit dem Mittelalter an der Fasnacht aufgeführt wird. Unter dem Klang von Kuhglocken und lautstarkem Stampfen der Zuschauer sagte OK-Präsident Albert Bachmann zum Abschluss des Festaktes: «Ich erkläre das Eidgenössische Schwingfest 2016 für eröffnet.» Er rief die Zuschauer auf, sich von ihren Gefühlen überwältigen zu lassen. Und machte Platz für das wohl bekannteste Freiburger Kulturgut: den «Ranz des vaches». Unter dem Klang von 100 Alphörnern schritten Kühe und Geissen um die Arena, Armaillis traten in das Rund, die Zuschauer standen auf, und aus Tausenden von Kehlen schallte das «Lyoba» in den Abend. Bilder Alain Wicht und Key

Zum Programm

Ein Menü mit acht Gängen

Gestern waren laut den Organisatoren 50000 Besucher auf dem Festgelände. Heute um 7.45 Uhr beginnt das eigentliche Schwingfest mit dem Singen der Nationalhymne. Um 8 Uhr startet das Anschwingen, das sind die ersten beiden Gänge. Nach dem Mittag sind die Gänge drei und vier angesetzt. Den Übergang vom sportlichen zum festlichen Teil macht am Abend die Patrouille Suisse. Die Konzerte in den Festzelten beginnen um 20 Uhr. Das Gelände wird am Sonntag um 3 Uhr geschlossen. Die Restaurants gehen um 5.30 Uhr wieder auf. Um 9.30 Uhr steigt der Festakt in der Arena, an welchem die Kernelemente der gestrigen Eröffnungszeremonie noch einmal gezeigt werden. Am Morgen sind die Gänge fünf und sechs geplant, nach der Mittagspause die letzten beiden Gänge. Um 16.30 Uhr ist der Schlussgang mit anschliessendem Schlussakt angesetzt.fca

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