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Das eigene Bewusstsein genauer hinterfragen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Ich bin ein freiheitsliebender Mensch», sagt Michaela Nydegger über sich selbst. Die 44-Jährige wohnt in Alterswil und versucht, ihr Leben möglichst authentisch zu führen, Gefühle bewusst wahrzunehmen und auszudrücken. Es sei ihr ein Anliegen, jeden Menschen als Individuum mit eigenen Möglichkeiten wahrzunehmen und zu respektieren, sagt sie. Ihre Impulse zum Sinn des Lebens hat sie in einem Buch mit dem Titel «Der Weg zur Wahrheit» zusammengefasst. Am kommenden Freitag findet in St. Antoni die Vernissage statt.

Obwohl es im Buch unter anderem Kapitel zur Schöpfung, zur Bibel und zu Gott gibt, bezeichnet sie sich selbst nicht als religiös. «Ich glaube an eine Urkraft, einen Gott, der alles einschliesst. Aber Religion im Sinne von Kontrollieren von gut und schlecht ist von Menschen erschaffen, eine Struktur, die abgrenzt und uns vorschreibt, was wir tun und lassen sollen.»

Sie verfolge mit ihrem Buch keinen bestimmten Zweck und wolle auch nichts schlechtmachen, hält sie fest. Vielmehr gehe es ihr darum, andere Menschen dazu anzuregen, bestehende Strukturen und das eigene Bewusstsein genauer anzuschauen und zu hinterfragen: Was ist meine Wahrheit? Was bedeutet Leben für mich? «Dieses Buch möchte die Menschen einladen, einmal eine Bestandesaufnahme von sich selbst zu machen», sagt Michaela Nydegger. Sie ist überzeugt, dass jeder Mensch eine Begabung hat und eine Kraft in sich trägt, die ihn erfüllt. Die individuelle Wahrnehmung und das Funktionieren in Programmen führten jedoch häufig dazu, dass dies unterdrückt werde. «So entsteht die Berufswahl nicht unbedingt aus dem Impuls der Berufung, sondern eher vom Verstand gewählt, sich im Funktionieren zu definieren.» Und so entstehe auch Unzufriedenheit. Auf die gleiche intuitive Art arbeitet Michaela Nydegger mit Kindern und Erwachsenen am Klavier: Sie begleitet und ermuntert sie, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

Dem Herzen gefolgt

Das Buch kommt auf den ersten Blick recht abgehoben und esoterisch daher. «Ich habe mich nicht hingesetzt und das Buch mit dem Verstand geschrieben», erklärt Michaela Nydegger. Sie habe in ihrem Herzen einen Impuls gespürt und diesen zum Ausdruck gebracht. Dieses Vorgehen empfiehlt sie auch beim Lesen: das Buch mit einem offenen Geist zur Hand zu nehmen, sich einzelne Kapitel aus dem Inhaltsverzeichnis herauszugreifen und allenfalls, je nach Empfindung, mehrmals zu lesen. Jeder könne aus dem Buch nehmen, was er wolle. «Ich lasse jedem die Freiheit, wie er mit dieser Sichtweise der Wahrheit umgehen will.»

Vernissage: Fr., 15. Juni, 20  Uhr, Viktor-Schwaller-Haus, St. Antoni.

Lesung: Hotel Restaurant Taverna, Tafers. Mi., 12. September, 20  Uhr. Infos: www.michaelanydegger.ch

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