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Das Ende der Playoff-Träume?

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Autor: michel spicher

Autsch, das tat weh! Nicht nur kassierte Tafers-Freiburg zuhause gegen St. Gallen-Appenzell eine schallende 1:7-Klatsche, auch im Kampf um die Playoff-Teilnahme erlitt die Union einen zünftigen Dämpfer. Der Rückstand auf Platz vier ist bereits auf vier Zähler angewachsen, die Finalspiele rücken langsam in weite Ferne.

Knapp verloren ist auch verloren

Hatte Tafers-Freiburg das Hinspiel noch mit 5:3 gewonnen, blieb es am Samstag ohne Punkte. Drei Spiele hat die Union gegen die Ostschweizer im Entscheidungssatz verloren, acht Sätze musste sie mit nur drei oder weniger Punkten Differenz abgegeben. Oft fehlte nur wenig zu einem Sensler Teilerfolg. «Wir wurden sicher etwas unter Wert geschlagen», findet denn auch Assistenz-Trainer Stephan Dietrich.

Aber eben: Auch knapp verloren ist verloren – und nach dem ersten Nuller der Saison offenbart sich je länger je mehr, dass die Union das erklärte Saisonziel (Playoffs) wohl nur noch schwer wird erreichen können. «Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt», macht Dietrich Mut. Doch auch er weiss, dass sein Team die gesteckten Ziele realistisch betrachtet nach unten in «Ligaerhalt» umformulieren muss.

Ausländer im Kampf gegen den Abstieg

Dies umso mehr, als sich in der Winterpause viele Vereine mit ausländischen Cracks verstärkt haben. So gab am Samstag bei St. Gallen der Deutsche Jens Roch seine Premiere. Der ehemalige Akteur der 1. Bundesliga liess denn auch Schweizermeister Olivier Andrey im ersten Herreneinzel keine Chance. Michael Andrey zog zudem gegen die bisherige Nummer 1 der Gäste, Christoph Heiniger, in drei Sätzen den Kürzeren. Auch im Doppel unterlagen die Andrey-Brüder dem neu formierten Doppel.

Waren es in den letzten Jahren vor allem die führenden Clubs, die sich mit Ausländern verstärkt haben, um die Playoffs zu gewinnen, so langen in der Winterpause besonders die abstiegsgefährdeten Vereine ins Clubkässeli. Der Tabellenvorletzte Genf meldete zu Jahresbeginn die Verpflichtung von drei neuen Ausländern, Schlusslicht La Chaux-de-Fonds, vor zwei Jahren noch Meister, hat zwei Schotten verpflichtet.

«Jetzt ist es wichtig, dass unsere Spieler die Situation unverblümt erkennen», fordert denn auch Stephan Dietrich. «Wir werden in den nächsten Tagen vermehrt Gespräche mit den Spielern führen und sie auch psychologisch unterstützen. Denn jeder muss in Zukunft bereit sein, noch mehr als 100 Prozent Einsatz zu bringen.»

Diesen Mehraufwand wird es brauchen, will Tafers-Freiburg in der Rückrunde die Gegner weiter hinter sich lassen.

Tafers – St. Gallen 1:7 (5:15)

Männer: O. Andrey – Roch 16:21, 12:21; M. Andrey – Ch. Heiniger 15:21, 21:13, 18:21; Trepp – Dorizzi 18:21, 21:16, 21:18. O. Andrey/M. Andrey – Roch/ Th. Heiniger 16:21, 21:17, 20:22; Aebischer/Mattmüller – Kleiner/Dorizzi 19:21, 16:21. Frauen: Schaller – Pelling 16:21, 21:16, 18:21. Magnin/Zaugg – Biedermann/Pelling 14:21, 18:21. Mixed: Schaller/Aebischer – Biedermann/Th. Heiniger 19:21 20:22.

NLA. Rangliste (je 10 Spiele): 1. Uni Basel 28. 2. Adliswil-Zürich 27. 3. Uzwil 25. 4. Yverdon/Lausanne 22. 5. Solothurn 21. 6. St. Gallen-Appenzell 18. 7. Tafers/Freiburg 17. 8. Zentralschweiz 16. 9. Genf 14. 10. La Chaux-de-Fonds 12.

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